Lok in der Presse

Die schwere dritte Reise

Fußball-Verbandsliga: 1. FC Lok beim SV Merseburg

(Altmark-Zeitung, 30.04.2016)

Stendal. Zwei Mal sind die Fußballer des 1. FC Lok Stendal in den zurückliegenden Wochen vereist. Heute heißt es schon wieder: Koffer packen.
Im dritten Auswärtsspiel in Folge muss Lok aber nicht nur alles dabei haben, sondern vor allen Dingen am besten seine Höchstleistung bringen. Die Stendaler gastieren am heutigen Sonnabend um 15 Uhr beim Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga. Der SV Merseburg, der sich auf dem Weg zur Meisterschaft befindet, wartet auf Lok.
Das Spiel der beiden besten Rückrundenmannschaften der Liga könnte eine interessante Begegnung werden. „Das ist für uns eine Standortbestimmung“, sagt Lok-Trainer Sven Körner. In Merseburg wartet auf die Stendaler ein Gegner, der das Wichtigste im Spiel am Liebsten hat: den Ball. Dazu hat der Spitzenreiter auch noch „einen klaren Plan“. Der SVM setzt auf sein Umschaltspiel. „Wir sollten uns auf alles gefasst machen“, warnt Körner. Der Coach weiß freilich auch, was seine Akteure können, nicht umsonst sind die nach den Merseburgern das beste Team in der Rückrunde geworden.
Allerdings muss der Übungsleiter seine Elf umbauen, auf der Fehlliste stehen einige potenzielle Stammspieler. Franz Erdmann ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt, Lukas und Nils Breda krank, Johannes Mahrhold verletzt, Max Salge beruflich verhindert, Artem Sikulskyi wird am Blinddarm operiert und Daniel Ujazdowski fällt mit einem Muskelfaserriss aus. Einmal durchatmen – und schauen wer sonst nach der Ankunft in Merseburg auflaufen kann. Körner macht aufgrund der personellen Probleme klar, dass dieses Spiel für Lok ziemlich schwierig wird. „Wir müssen einen guten Tag erwischen“, so Körner. Die dritte Reise in Folge wird die schwerste.

Von Benjamin Post