Lok in der Presse

Fußball-Verbandsliga: 1. FC Lok Stendal besiegt unterlegenen Schönebecker SC mit 7:1

Wenn das immer so wäre...

(Altmark-Zeitung, 25.04.2016)

bp Stendal. Es gibt in der Fußball-Verbandsliga in Sachsen-Anhalt sicherlich schwierigere Gegner als den Schönebecker SC. In dieser Liga kann so ziemlich jeder jeden schlagen. Doch den SSC kann eigentlich jeder besiegen. Also auch der 1. FC Lok Stendal.
Die auswärtsschwachen Stendaler hatten am Sonnabend wie erwartet keine Probleme mit dem abgeschlagenen, unterlegenen Schlusslicht und siegten mit 7:1 (4:1).
Schon nach elf Minuten führte Lok mit 3:0. „Wir waren sehr effektiv“, freute sich Lok-Trainer Sven Körner. Drei Chancen, drei Tore: Wenn das immer so wäre ... Die Mannschaft, in der aufgrund von Ausfällen viele Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen, tat auch in der Folge etwas für ihr Torverhältnis – und nebenbei sprang Stendal noch einen Platz hoch in der Tabelle und ist nun neuer Fünfter.
Wie im Hinspiel, das Lok mit 6:0 gewann, hatte das Team keine große Mühe mit Schönebeck, das erst einen Sieg holte. „Ich muss die Mannschaft loben für ihre Einstellung und ihr Tempo“, analysierte Körner.
Das Ergebnis spielte für den Coach eine untergeordnete Rolle, sondern „wie es zustande kommt“. Das Team habe das Spiel „gut angenommen“. Denn es sei „nicht einfach, gegen eine Mannschaft zu spielen, die unterlegen ist“. Kurzum: „Ich bin zufrieden.“ Nur eine Sache passte nicht in das Erfolgserlebnis. Das Gegentor musste nicht fallen. Beim 1:4 kurz vor der Halbzeitpause geriet eine Rückgabe von Andreas Sommermeyer zu Torwart Bryan Giebichenstein zu kurz – das nutzten die Gastgeber gnadenlos zum Ehrentreffer aus.

Tore: 0:1, 0:2 Benedikt Nellessen (2., 5.), 0:3 Daniel Ujazdowski (11.), 0:4 Moritz Instenberg (33.), 1:4 Sebastian Guhde (45.), 1:5 Daniel Ujazdowski (52.), 1:6 Martin Gödecke (70.) 1:7 Moritz Instenberg (86., Strafstoßtor)

Schiedsrichter: Bäck (Zahna)

Zuschauer: 40

Bes. Vork.: 85. Rote Karte für Schönebeck

1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Berlin, Gödecke, Erdmann, Instenberg, Nellessen, Salge (72. Bubke), Sommermeyer (46. Liebisch), Mahrhold, Sikulskyi (72. Karaterziyan), Ujazdowski