Lok in der Presse

Rarität: Erdmann trifft per Kopf

(Volksstimme, 09.05.2016)

In der Fußball-Verbandsliga hat Lok Stendal das gestrige Heimspiel gegen den stark abstiegsbedrohten Oscherslebener SC 5:0 gewonnen.

Von Wolfgang Seibicke

Stendal l Die von Ingo Herrmanns trainierten Männer aus dem Landkreis Börde sind Vorletzter des Klassements und traten gestern zudem stark ersatzgeschwächt am Stendaler Hölzchen an.
Auch der Gastgeber konnte aus unterschiedlichen Gründen nicht auf eine ganze Reihe vom Spielern zurückgreifen (Nellessen, Kühn, Buschke, Sikulskyi, Ujazdowski).
Das Fehlen dieses Quintetts konnten die Altmärker jedoch gut verkraften. Im Kader steckt bekanntlich Potenzial. Das wurde insbesondere in der ersten Halbzeit unterstrichen. Da schon reifte nämlich die Spielentscheidung heran.
In der achten Minute flankte Martin Gebauer von rechts auf Franz Erdmann und der nicht gerade als „Kopfball-Ungeheuer“ bekannte Lok-Akteur netzte nach einer Schädelberührung zum 1:0 für die Hausherren ein. Zusammen mit Martin Gödecke ersetzte Erdmann die verhinderte sonstige Lok-Offensive.
In der 14. Minute besaßen die Oscherslebener durch Imorou eine sehr gute Chance, doch der konnte sie nicht nutzen. Im Gegenzug besaß Gödecke gleich zwei Möglichkeiten, traf dabei einmal die Latte.
Noch besser machte er es in Minute 18, als er nach einem Pass vonn Clemens Paul Berlin, zum 2:0 einnetzte. Erdmann erhöhte nach der ersten Hälfte der ersten Halbzeit auf 3:0. Weitere Chancen (Instenberg, Erdmann, Gödecke) in der ersten Halbzeit verwerteten die Altmärker nicht.
Die Oscherslebener Mannschaft wollte auch im zweiten Spielabschnitt vor allem Gegentreffer verhindern. Die Gastgeber traten nunmehr etwas durchschaubarer auf.
Dennoch kamen sie noch zu zwei Treffern, die Moritz Instenberg (per Strafstoß nach Foul an Kapitän Philipp Groß) sowie Berlin (fast von der Mittellinie aus durchgelaufen) markierten.
Lok-Kapitän Groß resümierte nach der Partie: „Gegen einen zweifellos schwachen Kontrahenten haben wir über weite Teile der ersten Hälfte gut gespielt.“

Stendal: Giebichenstein - Gebauer, Werner, Sommermeyer, Groß (59. Liebisch), Salge, Berlin, Instenberg (64. N. Breda), Schubert, Erdmann, Gödecke (69. L. Breda.)

Zuschauer: 218

Schiedsrichter: Torsten Felkel (Salzwedel)

Torfolge: 1:0 Erdmann (8.), 2:0 Gödecke (18.), 3:0 Erdmann (23.), 4:0 Instenberg (51./Foulelfmeter), 5:0 Berlin (67.)