Nachwuchs

U15: Enges Spiel – klares Ergebnis

Erste Niederlage für die U15-Junioren des 1. FC Lok Stendal in dieser Saison: Am Sonntagmittag musste sich die Mannschaft des Trainer-Duos Steffen und Ricardo Peters dem VfB Germania Halberstadt deutlich mit 0:6 (0:3) geschlagen geben. Der Grund dafür war die grandiose Effektivität der Gastgeber bei ihren Torabschlüssen. Im Klassement der Verbandsliga bedeutet dies zunächst Rang fünf für die Rolandstädter.

Steffen Peters sah eine ordentliche wenn auch glücklose Leistung seiner Jungs. (Foto: Stefan Rühling)

Die ersten Minuten brauchten die Stendaler etwas um, sich an das aggressive Spiel der Germanen zu gewöhnen. Gerade dann, als die Rot-Schwarzen besser in die Begegnung kamen, traf Halberstadt mit dem ersten Torschuss zur Führung. Gleich im Gegenzug hatten die Peters-Schützlinge eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Tom Lampe umkurvte den VfB-Torhüter und schob den Ball aufs leere Tor, doch mit einer genialen Rettungstat konnte ein Halberstädter Verteidiger auf der Linie klären. Kurze Zeit später strich ein Schuss von Mattes Flöther um Zentimeter am Germania-Tor vorbei. Auf der anderen Seite landete auch der zweite Abschluss der Gastgeber erneut im Stendaler Tor. Wenn auch aus abseitsverdächtiger Position, hätten die Lok-Kicker dieses Tor verhindern können. Dann folgte etwas Aufregung: Vorne traf Lampe zu einem herrlichen Treffer, doch der Unparteiische sah den Ball, der zwei Mal an die Lattenunterkante prallte, nicht im Tor. So arbeitete nur Halberstadt an seiner Torschuss-Quote und traf zum 3:0.

Erfreulich war, dass sich die Stendaler sich nach der Halbzeit nicht gehen ließen und weiter mutig nach vorne spielten. Doch die Effektivität der Gastgeber blieb wie im ersten Abschnitt: Nur mit langen Bällen auf ihren bulligen Stürmer operierend, teilweise sogar aus Befreiungsschlägen heraus, hatten die Vorharzer dieses Mal das Glück auf ihrer Seite und trafen mit jedem Schuss auf das Lok-Gehäuse. Chancen, das Ergebnis zumindest erfreulicher zu gestalten, waren durchaus vorhanden. Yannick Behrend wurde mit einer Notbremse am Torabschluss gehindert und damit verbunden blieb die Frage offen, wieso es dafür keinen Feldverweis gab. Ebenfalls frei durch wurde Tom Lampe von hinten von den Beinen geholt. In der Folge vergaben die Gäste auch einen Strafstoß.

So stand am Ende ein klares 6:0 für Halberstadt auf der Anzeigetafel, welches nicht unverdient war aber auch sicher durch einige Umstände zu Stande kam. Trotz der Niederlage muss sich die Lok-Mannschaft nicht grämen und sollte den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Schon am kommenden Sonntag gegen Gardelegen können die Rot-Schwarzen beweisen, dass sie zu den besten Mannschaften Sachsen-Anhalts gehören.