Nachwuchs

U15 verpasst Qualifikation zum Pape-Cup

Es ist der größte und gleichermaßen bekannteste U15-Hallenturnier Sachsen-Anhalts und lockt Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet in die Landeshauptstadt Magdeburg: der Pape-Cup. Jährlich im Januar wird in der Getec-Arena zu Ehren des bereits 2001 verstorbenen Matthias Pape gespielt. Am Freitagabend fand die Qualifikation statt, bei der sich die C-Junioren des 1. FC Lok Stendal jedoch nicht durchsetzen konnten.

Das Trainer-Gespann Ricardo (Foto) und Steffen Peters war mit dem Ausscheiden nicht einverstanden. (Foto: Stefan Rühling)

Schon nach dem ersten Auftritt der Stendaler C-Junioren war klar, dass sich diese Mannschaft hier nur selber schlagen kann. Dass sie das im Spiel gegen den Haldensleber SC dann auch machen würde, hatte nach dem überzeugenden 3:1 gegen den Burger BC wohl keiner gedacht. Trotz klarer Überlegenheit und einer zwei-minütigen Zeitstrafe für den HSC schafften es die Lok-Kicker nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Es kam sogar noch schlimmer: Nach einem eigenen Freistoß 20 Sekunden vor dem Ende mussten die Schützlinge des Trainer-Gespanns Steffen und Ricardo Peters nach einem schnellen Konter noch das 0:1 hinnehmen.

Gegen den späteren Gruppensieger Halberstadt fingen die Stendaler auch wieder sehr gut an und Til Olschewski traf zur 1:0-Führung. Dann fiel aus dem Nichts der Ausgleich. Mit einem ihrer langen Bälle nutzte der Halberstädter Angreifer einen Stellungsfehler in der Lok-Verteidigung und traf zum 1:1. Danach verloren die Stendaler den Faden und mussten auch noch das 1:2 hinnehmen. Der 6:1-Sieg gegen den Schönebecker SC war anschließend nicht mehr relevant.

„Es ist sehr schade, dass unsere Spielstärke nicht gereicht hat, um sich gegen die anderen Mannschaften durchzusetzen“, resümierten die Coaches. „Es wäre in jedem Fall viel mehr möglich gewesen, wenn wir nicht durch leichtsinnige Fehler ins Hintertreffen geraten wären.“ Der Blick der Stendaler richtet sich nun ein letztes Mal in diesem Jahr auf die Verbandsliga. Am Sonntag sind die Peters-Schützlinge zu Gast beim Haldensleber SC.