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1:0-Siegtreffer in der letzten Minute

Das war knapp: In der zweiten Runde des Sachsen-Anhalt-Pokals hat der 1. FC Lok Stendal es beim Landesligisten VfB Ottersleben spannend bis zur letzten Minute gemacht. Den 1:0-(0:0)-Siegtreffer markierte Angreifer Benedikt Nellessen in der 90. Minute und sicherte den Rolandstädtern damit das Achtelfinale.

Benedikt Nellessen erzielte den 1:0-Siegtreffer in der 90. Minute. (Foto: Stefan Rühling)

as war knapp: In der zweiten Runde des Sachsen-Anhalt-Pokals hat der 1. FC Lok Stendal es beim Landesligisten VfB Ottersleben spannend bis zur letzten Minute gemacht. Den 1:0-(0:0)-Siegtreffer markierte Angreifer Benedikt Nellessen in der 90. Minute und sicherte den Rolandstädtern damit das Achtelfinale.

Aufgrund der Verletzung Tim Schaarschmidts aus dem Spiel in Burg war Sven Körner gezwungen, seine Viererkette umzustellen. So wurde die Nummer 16 durch Johannes Mahrhold, der damit zu seinem ersten Einsatz dieser Saison von Beginn an kam, ersetzt. Darüber hinaus veränderte der Coach nichts: Bryan Giebichenstein im Tor, Marcel Werner, Philipp Groß und Martin Gebauer in der Abwehr, davor Martin Krüger, Moritz Instenberg, Steven Schubert und Niclas Buschke sowie im Angriff Benedikt Nellessen und Franz Erdmann.

Ottersleben mauert mit Fünferkette

Der 1. FC Lok wollte vom Anpfiff weg deutlich machen, dass er als Verbandsligist den Anspruch erhebt, als Sieger vom Feld zu gehen. Auf der anderen Seite formierte sich Ottersleben erwartet defensiv. Die Gäste kamen so nach drei Minuten zur ersten Chance: Nach einem langen Ball aus der Abwehr von Werner auf die linke Außenbahn landete die Flanke bei Erdmann, der jedoch über das Tor schoss. Fortan liefen die Körner-Schützlinge fleißig auf das Magdeburger Gehäuse an, während die Gastgeber in Minute 13 das einzige Mal in Durchgang eins vor Lok-Schlussmann Giebichenstein auftauchten. Dieser konnte jedoch klären. Danach blieb Stendal spielbestimmend und erarbeitete sich durch Krüger nach schönem Spielzug über Gebauer und Nellessen (45.) sowie Buschke (45.+1) Großchancen, die nicht genutzt werden konnten.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste Hälfte endete: Die Gäste machten das Spiel und Ottersleben mauerte. In der 47. Minute verfehlte Nellessens Kopfball nach Vorarbeit von Instenberg nur knapp das Magdeburger Tor, wenige Minute später konnte Benjamin Wende im Otterslebener Kasten das runde Leder ebenfalls nach einem Nellessen-Kopfball noch gerade von der Linie kratzen. Bei sommerlichen Temperaturen verließen die Gastgeber die Kräfte nach und nach, was dazu führte, dass die Partie sich noch weiter in die Hälfte des Landesligisten verlagerte.

Nellessen erlöst Lok

In der 68. Minute hatte Kapitän Groß die Führung auf dem Fuß, verfehlte aus 20 Metern aber knapp und nur wenige Augenblicke später setzte sich Buschke über links gut durch und hielt auf den Kasten, wo erneut Wende parierte (69.). Auf der anderen Seite kamen die Gastgeber in der 78. Minute erstmals durch einen Freistoß gefährlich vor das Lok-Tor, das Spielgerät ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Mit der Einwechselung von Max Salge für Franz Erdmann wollte Körner den Druck noch einmal erhöhen. So hatte Lok zehn Minuten vor Schluss gleich doppelt die Möglichkeit zum Siegtreffer: Zuerst war es ein Salge-Schuss, der vom Keeper gehalten wurde und in direkt im Anschluss ein schönes Zuspiel über Gebauer und Buschke auf Nellessen, der das Tor knapp verfehlt (83.). Die Erlösung folgte erst in der letzten Minute: Nach einer Flanke von der Strafraumgrenze köpfte Nellessen zum 1:0-Siegtreffer ein.

Sven Körner: „In der ersten Halbzeit haben wir im Pass- und Dreiecksspiel sowie der Spielverlagerung einiges vermissen lassen, was wir nach der Pause besser gemacht haben. Dann ist es uns auch gelungen, den Gegner müde zu spielen, uns weiter gute Chancen zu erarbeiten und letztlich den Treffer zu erzwingen. Ottersleben spreche ich dennoch ein Kompliment aus. Das Team hat mit seiner Fünferkette in der Abwehr gut verteidigt. Für uns zählt jedoch nur das Achtelfinale.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Mahrhold, Groß – Krüger (90. L. Breda), Instenberg, Schubert, Buschke (90. Liebisch) – Nellessen, Erdmann (78. Salge)

Tore: 0:1 Nellessen (90.)

Gelbe Karten: Instenberg, Krüger