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2:2-Remis in der Generalprobe

Guter Test: Die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal hat sich am Samstagvormittag in der Generalprobe zum Saisonauftakt vom FC Stahl Brandenburg (Brandenburgliga) mit 2:2-(1:2)-Unentschieden getrennt. Für die Gastgeber erzielten Marcel Werner und Nils Breda. Für das Team von Cheftrainer Sven Körner wird es nun am nächsten Wochenende ernst. Im ersten Heimspiel der Saison 2016/2017 empfängt Lok am Sonntag, 14. August, um 14 Uhr den 1. FC Bitterfeld-Wolfen im Stadion „Am Hölzchen“.

Nils Breda (links) steigerte sich im zweiten Durchgang und wurde durch den Treffer zum 2:2-Ausgleich belohnt. (Foto: Stefan Rühling)

Sven Körner war am Samstag bereits vor der Partie gefordert: Kurzfristig ist Mittelfeldakteur Martin Krüger krankheitsbedingt ausgefallen, so dass der Cheftrainer umstellen musste. Vor Keeper Bryan Giebichenstein bildeten so Johannes Marhold und Tim Schaarschmidt die Innenverteidigung, während Marcel Werner zunächst ins Mittelfeld aufrückte. Für den privat verhinderten Martin Gebauer spielte Nils Breda auf der rechten Abwehrseite.

Marcel Werner vergibt Strafstoß

Die Gastgeber haben sich vom Anpfiff weg voll reingeworfen. So wollte Bendikt Nellessen nach zehn Minuten ein erstes Ausrufezeichen setzen, verfehlte das Stahl-Tor jedoch deutlich. Im Gegenzug markierte Brandenburg mit dem ersten Angriff die Führung und legte in der 13. Minute direkt zum 0:2 nach. Franz Erdmann erwischte den Ball nicht richtig, Marhold sprang in der Folge unter dem Spielgerät durch und konnte es letztlich nicht mehr von der Linie kratzen.

Danach gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Nach einer halben Stunde steckte Vincent Kühn stark auf Nellessen durch, der im Strafraum zu Fall gebracht wird. Der Unparteiische Michael Damke zeigte sofort auf den Punkt, von dem aus Werner zunächst verschoss und erst den zweiten Versuch zum Anschlusstreffer über die Linie brachte. Bis zur Pause stand noch zwei Mal Erdmann im Vordergrund das Geschehens: Zunächst steckte er stark auf Niclas Buschke durch, der aus spitzem Winkel nicht einschieben konnte und direkt danach konnte der Stahl-Schlussmann einen Freistoß noch gerade über die Querlatte lenken.

„Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen.“

Im zweiten Durchgang gehörten die ersten zehn Minuten erneut den Gästen, bevor Lok Stendal das Zepter wieder übernahm. Nachdem Giebichenstein den knappen Rückstand nicht größer werden ließ, schickte Buschke Philipp Groß bis zur Grundlinie. Seine Hereingabe konnte nur knapp zur Ecke geklärt werden. In einer höhepunktarmen zweiten Halbzeit ließen bei den Gästen die Kräfte mehr und mehr nach, das Körner-Team spielte dadurch immer besser auf. In der 81. Minute war es schließlich der eingewechselte Richard Liebisch, der einen Gegenspieler gut stehen ließ und über die linke Seite in den Strafraum drängte. Dort legte er auf Nils Breda ab, der zum 2:2-Endstand einschob.

Lok-Cheftrainer Sven Körner: „Die Partie war für uns heute besonders schwierig, weil wir den Gegner gar nicht kannten. Dennoch wollten wir mutig und aggressiv aufspielen. Im zweiten Durchgang haben wir das auch sehr ordentlich gemacht und waren besser organisiert als vor der Pause. Insgesamt sind wir nach dem Doppelschlag aber sehr gut zurückgekommen. Dennoch sind wir noch längst nicht da, wo wir hin wollen. Wir wissen durch die Verletzungen und diversen privaten Ausfälle nicht, wo wir stehen. Meiner Mannschaft ist aber bewusst, dass es ab nächster Woche zählt und wir auf den Punkt da sein müssen.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – N. Breda, Marhold, Schaarschmidt, Groß – Salge, Werner, Erdmann, Buschke – Nellessen, Kühn (L. Breda, Schubert, Liebisch)

Tore: 0:1 (10.), 0:2 (13.), 1:2 Werner (30.), 2:2 N. Breda (81.)