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3:0-Erfolg in Bismark: Lok steht in der nächsten Pokal-Runde

Einen auf weite Strecken ungefährdeten 3:0-(1:0)-Erfolg fuhr die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal am Samstagnachmittag beim TuS Schwarz-Weiß Bismark ein. Durch die Treffer von Martin Krüger, Steven Schubert und Moritz Instenberg erreichte das Team von Cheftrainer Sven Körner damit erwartungsgemäß die nächste Pokal-Runde. Diese wird am Montag ausgelost und findet bereits am 3. und 4. September statt.

Martin Krüger (Mitte) erzielte in Bismark seinen ersten Treffer für den 1. FC Lok Stendal. (Foto: Stefan Rühling)

Im Vergleich zum Saisonauftakt gegen den 1. FC Bitterfeld-Wolfen musste Sven Körner seine Startformation nur auf einer Position umstellen. Für den erkrankten Vincent Kühn rückte Martin Krüger auf die rechte Seite im Mittelfeld.

Die ersten Minuten des Pokal-Derbys gehörten den Bismarker Gastgebern. Trainer Dirk Grempler hatte seine Mannschaft diszipliniert und vor allem defensiv eingestellt, was es der Lok-Elf immer wieder schwer machte, Akzente im Angriff zu setzen. Erst in der 15. Minute köpfte Benedikt Nellessen nach einem Freistoß von Franz Erdmann knapp am Tor vorbei. Acht Minuten später vereitelte TuS-Schlussmann Hannes Gust eine Chance von Steven Schubert und klärte zur Ecke. Auf der anderen Seiten kamen die Hausherren zu zwei guten Möglichkeiten, ehe das Körner-Team den Druck erhöhte. Über die rechte Seite startete Krüger durch, nahm Maß und sein Schuss wurde von einem Bismarker Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht – 0:1 (37.).

In Durchgang zwei gehörte die erste Chance erneut der Grempler-Elf, bevor die Stendaler das Spiel vollkommen an sich rissen. Bis kurz vor Schluss war von den Gastgebern vor dem Lok-Tor nichts mehr zu sehen. Dafür drängten Philipp Groß und Co. in der Offensive auf den zweiten Treffer. Zuerst ein Erdmann-Freistoß (48.), dann eine Möglichkeit von Niclas Buschke (61.) sowie ein Kopfball von Nellessen (67.) blieben aber noch ohne Erfolg. Erst in der 76. Minute klingelte es noch einmal im Kasten der Bismarker: Nach einem Eckball war Steven Schubert zur Stelle und hämmerte das Leder in die Maschen. Die Gastgeber boten der Körner-Elf fortan mehr Räume, die Nellessen in der 78. Minute mit einem Schuss aus 40 Metern nicht nutzen konnte. Nur wenig später erhöhte nach einem schönen Konter dennoch Moritz Instenberg auf den 3:0-Endstand (83.).

Sven Körner: „Wenn ich das ganze Spiel betrachte, ist unser Sieg verdient. Bismark hat das in der ersten Halbzeit gut gemacht, weil wir das auch zugelassen haben. Das Tempo war nicht sehr hoch, in der Pass-Qualität hatten wir Reserven und wir haben unser taktisches Konzept noch nicht vollständig umgesetzt. Im zweiten Durchgang waren wir besser. So können wir zufrieden sein, müssen aber weiterhin hart arbeiten.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Schaarschmidt, Groß – Krüger (85. L. Breda), Instenberg, Schubert, Buschke (81. Mahrhold) – Nellessen, Erdmann (66. Salge)

Tore: 0:1 Krüger (37.), 0:2 Schubert (76.), 0:3 Instenberg (83.)

Gelbe Karten: Nellessen