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3:0-Heimsieg gibt Rückenwind für Landespokal-Halbfinale

Nach sieben Spielen ohne Sieg haben die Oberliga-Kicker des 1. FC Lok Stendal am Sonntag im heimischen Hölzchen diese Durststrecke beendet. Im einzigen Spiel überhaupt – die übrigen Partien fielen allesamt aus – bezwang die Körner-Elf den SV Einheit Kamenz im Aufsteiger-Duell mit 3:0 (1:0).

Am Sonntag wurde endlich wieder gejubelt!

Körner forderte im Vorfeld einen beherzten Auftritt seiner Mannschaft. Durch Aggressivität, Willen und Leidenschaft sollte der Funke vom Rasen auf die Ränge überspringen. Dies gelang am Ende eindrucksvoll, bis es soweit war, sollte es aber einige Zeit dauern. Die Altmärker versuchten zwar von Beginn an dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, schön anzusehen war das, was beide Teams boten, allerdings lange nicht. Erst durch ein Geschenk der Gäste (Rückpass, der einen indirekten Freistoß aus 13 Metern zur Folge hatte), welches Marcel Werner dankend annahm, bog die Eisenbahn auf das Siegergleis ein. Mit dem Glück des Tüchtigen – Kamenz kam auch zwei Mal gefährlich vor das Lok-Tor – und sehenswerten Treffern von Niclas Buschke und Martin Krüger feierte Lok am Ende aber einen hochverdienten 3:0-Sieg.
Am Ende zählen die drei Punkte und die Erkenntnis, dass sie noch siegen können. Und dies war gleich in vielerlei Hinsicht enorm wichtig. Nach der holprigen Vorbereitung, zahlreichen Spielausfällen – 120 Tage lagen zwischen dem letzten Heimspiel 2017 und dem ersten in diesem Jahr – und der herben Pleite in Rudolstadt gaben die Rolandstädter nicht nur ein Lebenszeichen ab, sie halten Tabellennachbar Kamenz auf Distanz und sammelten wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Wichtig war der Sieg aber auch für das Selbstvertrauen. Gerade im Hinblick auf das anstehende Landespokal-Halbfinale am kommenden Sonntag bei Verbandsliga-Spitzenreiter Blau-Weiß Zorbau.
Wenn am 25. März um 14 Uhr die Partie angepfiffen wird, ist es für die Hölzchen-Kicker zwar erst das dritte, aber bereits wichtigste Spiel des Jahres. Nicht nur, dass es sich dabei um den ersten Finaleinzug seit 15 Jahren handeln würde (27. Mai 2003 – 0:2 gegen 1. FC Magdeburg), beim Erreichen des Endspiels winkt sogar die Teilnahme am „großen“ DFB-Pokal. Sollte der FCM heute sein Viertelfinalspiel gegen den Halleschen FC und ein eventuelles Halbfinale gegen Halle-Ammendorf gewinnen und am Ende in der 3. Liga mindestens Vierter werden, würde schon die reine Endspiel-Teilnahme das DFB-Pokal-Ticket für die Schwarz-Roten sichern...
Wer Lok am Sonntag in Zorbau zum Finaleinzug brüllen möchte, kann sich noch schnell einen Platz in einem von zwei Fanbussen sichern. Infos dazu erteilt Organisator Matthias Elsner telefonisch unter 0162/4153629.