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Auftrag erfüllt - Drei Punkte gesichert

Der 1. FC Lok Stendal hat endlich wieder ein Spiel gewonnen. Beim 2:1 (1:0)-Sieg beim FC Eilenburg wurde der Auftrag erfüllt und drei wichtige Punkte gesichert.

Was für ein Auftrag? Ganz einfach, Sven Körner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Eilenburg fahren und übergab das Zepter an Sportvorstand Ralf Troeger und Co-Trainer Martin Ritzmann mit der Maßgabe, drei Punkte mitzubringen.

Der Tabellenvierte wollte mit aller Macht die beiden letzten Spiele gegen Bernburg und Jena vergessen machen. Stendal hingegen war zum Siegen verdammt, um den Anschluss auf die Nichtabstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren.

Er kann es also noch: Zwar brauchte Niclas Buschke auch in Eilenburg ein paar Anläufe, am Ende traf er aber zum vorentscheidenden 2:0.

Stendal stand von Beginn an sehr tief und war darauf bedacht, über die schnellen Leute auf den Außenpositionen Eilenburg in Verlegenheit zu bringen. Und diese Taktik ging auf. Buschke war in der 5. Minute links nicht zu halten, passte nach innen und der mitgelaufene Außenverteidiger Iereidis bedankte sich mit einem scharfen Schuss ins linke Eck. Eilenburg war nur kurz geschockt und machte dann mächtig Druck. In der 12. Minute entschärft Kycek einen Schuss von Fiedler. Die Sachsen probierten sehr oft mit hohen Flanken in den Stendaler Strafraum zum Erfolg zu kommen. Das Timing stimmte aber noch nicht, bzw. die Stendaler Abwehr verhindert diese Möglichkeiten, wie in der 34. Minute, als Schaarschmidt reaktionsschnell den Ball über den eigenen Kasten köpft. Zuvor musste Kühn wegen einer Jochbeinverletzung ausgewechselt werden, für ihn kam Gödecke. Auch Erdmann kam noch zu einer Chance, sein stark getretener Freistoß aus 30 Metern ging knapp am linken Pfosten vorbei.

Ohne weitere Auswechslung begann die zweite Halbzeit, die Eilenburger machten da weiter, wo sie aufgehört haben, sie machen Druck, ohne jedoch zu überzeugen. Stendal agierte hingegen nun cleverer. In der 53. Minute war Buschke wiederum der Eilenburger Abwehr enteilt und lief auf den Keeper zu, der jedoch den ersten Ball abwehren konnte. Den zweiten Versuch setzte er dann deutlich über den Kasten. Dabei übersah er den besser positionierten Iereidis. Dann Chancen im Minutentakt für beide, aber nichts Zählbares. In der 69. Minute macht dann Buschke, der sich in diesem Spiel die Lunge aus dem Hals rennt, seinen Fehler wieder gut. Nach einem starken Solo über links guckt er sich Thomas aus und schiebt den Ball zum zweiten Tor überlegt ins lange Eck ein. In der 77. Minute die nächste Großchance , von Krüger über rechts eingeleitet, Buschke trifft das leere Tor nicht und eine Minute später rettet T. Majetschak gegen einen Schuss von wem -natürlich Buschke- auf der Linie.

Dann noch ein wenig Ergebniskosmetik, nach einem Foul von Kycek an einem Eilenburger Spieler im Strafraum gibt es Elfmeter, Fiedler verwandelt zum 1:2

Fazit: Eine starke Stendaler Mannschaft, die sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst war, mit einem überragenden Buschke hat sich alles offen gehalten. Hoffen wir nun, dass die Mannschaft auch mit Sven Körner die weiteren notwendigen Punkte holt.

 

Torfolge: 0:1 Iereidis (5.), 0:2 Buschke (69.), 1:2 Fiedler (92./FE)

Lok:    Kycek - Groß, Mahrhold, Iereidis (72. N. Breda), Schaarschmidt, Erdmann (60. Alergush) ,Schubert, Kühn (33. Gödecke), Buschke, Krüger.

Schiedsrichter: Bartnitzki (Erfurt).

Zuschauer:123.