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Da war mehr drin

Völlig verausgabt und am Ende wieder kein Spielglück gehabt. Dennoch sollte die Leistung den Altmärkern Mut für die kommenden Aufgaben machen.

Großer Bahnhof am vergangenen Sonntag im Stendaler Stadion am Hölzchen! Schon eine Stunde vor Anpfiff der Oberligapartie zwischen dem gastgebenden 1. FC Lok und den Gästen der BSG Wismut Gera tummelten sich zahlreiche Sportinteressierte im Eingangsbereich des Stadions. Dort wurde unter großem „Tamtam“ samt musikalischer Umrahmung der Umzug und die Sanierung des Stendaler Jahn-Denkmals gefeiert.

Viel zu feiern hatten die abstiegsbedrohten Eisenbahner in der Folge allerdings zunächst nicht. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ohne große Chancen auf beiden Seiten nutzten die Gäste ein Elfmeter-Geschenk des schwachen Schiedsrichters zur Führung. In der Folge hatte die Körner-Elf bei einem Aluminiumtreffer der BSG noch Glück nicht das 0:2 gefressen zu haben.

Nach dem Wechsel wurden die Stendaler mutiger. Sie übernahmen nicht nur nach und nach die Kontrolle, sondern schnürten den Gast in dessen Hälfte ein. Einzig was fehlte, waren klare Abschlüsse. Das änderte sich erst mit dem Schuss des eingewechselten Vincent Kühn zum viel umjubelten 1:1 (78.). Auch wenn die Eisenbahner bis zum Abpfiff noch einmal alles in die Waagschale warfen und platte Gäste dominierten, fiel zur Enttäuschung der 343 zahlenden Zuschauer kein weiter Treffer mehr.

Auch wenn den Stendalern aufgrund der unveränderten Tabellensituation ein Sieg super zu Gesicht gestanden hätte, gibt doch die griffige, giftige und kampfstarke Leistung Mut für die nächsten Wochen. Zwei Punkte trennen die Altmärker vom ersten sicheren Nichtabstiegsplatz. Die Chance auf die nächsten Zähler bietet sich gleich am  Mittwoch. Um 18.30 Uhr ist der Tabellendritte, FC Carl Zeiss Jena II, zu Gast im Hölzchen.