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„Das Beste, was die Verbandsliga spielerisch zu bieten hat“

Auch wenn es am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Zorbau nichts mit dem erhofften Dreier wurde, hat die junge Mannschaft des 1. FC Lok Stendal unterstützt von den Fans nach einem Rückstand und in Unterzahl gezeigt, dass der Entwicklungsprozess stetig weitergeht.

Zorbaus Trainer Maik Kunze prophezeit den Stendalern sogar Großes und war voll des Lobes: „Das war das Beste, was die Verbandsliga spielerisch zu bieten hat. Wenn Sie jetzt nicht die Flatter kriegen, denn es kommen noch ganz schwere Spiele, kann Stendal es packen“. Von diesem Lob wollte Lok-Coach Sven Körner ebenso wie zu seinem glücklichen Händchen beim Wechseln – mit Juninho und Buschke wechselte er immerhin den Vorlagengeber und den Vollstrecker ein, natürlich nichts hören: „Das ist Ok zu hören, bringt aber kein Ergebnis. Und zu den Auswechslungen - In unserem Kader ist jeder wichtig. Daher freue ich mich, wenn die Jungs, die draußen mitfiebern, reinkommen und dem Spiel dann nochmal ihren Stempel aufdrücken.“

Während mit Dessau ein Verfolger ebenfalls Federn ließ, ist IMO Merseburg den Stendalern nun ordentlich auf die Pelle gerückt. Bei einem ähnlichen Torverhältnis (IMO ist um 4 Tore besser) trennen die beiden Mannschaften noch drei Punkte. Da sein Team nach nun 21 Spielen in dieser Saison immer noch ungeschlagen ist, zeigte sich Sven Körner auch nicht großartig enttäuscht: „Ich denke in der ersten Halbzeit haben wir Phasenweise nicht gut gespielt, haben es dem Gegner mit seiner Fünferkette aber auch relativ einfach gemacht. In der Kabine habe ich den Jungs viel Emotion mit auf den Weg gegeben. Danach haben wir es richtig gut gemacht. Mit der Umstellung auf Dreierkette und Positionswechseln lief es richtig gut. Sogar in Unterzahl haben wir mehr Ballbesitz gehabt und eine hohe Laufbereitschaft gezeigt. Alle, nicht nur die reingekommen sind, haben ihren Anteil an diesem Erfolg. Die Zuschauer haben ihren Teil dazu beigetragen und uns vor allem in der zweiten Halbzeit mitgetragen.“