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DFB-Pokal-Einzug wird zur Randnotiz

Während Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg am Maifeiertag mit dem 3:0-Halbfinalsieg über Halle-Ammendorf den Eisenbahnern seit vielen Jahren mal wieder die Teilnahme am DFB-Pokal ermöglichte, wurde die freudige Botschaft von der neuerlichen Ligapleite "überschattet". Schließlich wurden die Abstiegssorgen erneut nicht kleiner...Getreu dem Motto "Hast du Scheiße am Schuh, hast du scheiße am Schuh" verliert Lok ein Spiel, das du zumindest in den ersten 45 Minuten niemals verlieren darfst... Mit jedem Gegentor wuchs die Verunsicherung...und die Mannschaft muss sich vorhalten lassen, den Abstiegskampf nicht richtig angenommen zu haben... AM Ende hieß es 3:0 für unsere Gäste des VfL Halle.

Zumindet die mitgereisten 96-Fans, gut ein Dutzend an der Zahl, hatten beim Spiel ihren Spaß.

Zum Spiel: Lok startete vielversprechend. Und dass, ohne Martin Gebauer (Pferdekuss), Benedikt Nellessen ("Rücken") und Nils Breda (gesperrt). Gleich zu Beginn kam Max Salge aussichtsreich zum Abschluss. Zwar war das, was Lok über weite Strecken bot, nicht schön anzusehen, aber erfolgsversprechend. Auch wenn Lok-Schlussmann Lukas Kycek aufgrund zahlreicher Rückpässe mit Abstand der Spieler mit den meisten Ballkontakten war, sollte Lok noch drei weitere Male brandgefährlich vor das Hallenser Tor kommen. Aber sowohl Martin Gödecke, der diesmal von Beginn an ran durfte, als auch erneut Salge und Vincent Kühn brachten das Runde nicht im Eckigen unter. Und so kam es, wie es kommen musste. Kurz vor der Pause trafen die bis dato harmlosen 96er mit ihrer ersten echten Chance zur Führung.

Auch nach dem Wechsel waren es wieder die Eisenbahner, die mit Dampf und einem guten Spielzug gefährlich vor das Tore kamen. Allerdings fehlte wie schon in den Wochen zuvor und weiteren Aktionen im zweiten Durchgang das Fortune im Abschluss. Besser machten es die Gäste, die zunächst per direktem Freistoß, wenig später per Gewaltschuss ihre Chancen zu nutzen wussten und sich Dank ihrer Kaltschnäuzigkeit der größten Abstiegssorgen entledigten...

Dementsprechend bedient war Trainer Sven Körner nach der Partie und ließ auf der Pressekonferenz kaum ein gutes Haar an seiner Truppe. "So gewinnst du kein Spiel. Bis auf die drei Neuen um Max Salge, Maurice Schmidt und Martin Gödecke, die sich allesamt den Arsch aufgerissen haben, muss sich der Rest der Mannschaft hinterfragen. Wir haben mehr vom Spiel und beste Chancen, treffen aber das Tor einfach nicht."