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Die Serie hält!

„Wichtig war, dass wir gegen einen unmittelbaren Konkurrenten nicht verloren haben“, war Trainer Sven Körner nach dem 0:0 im Topspiel gegen den BSV Halle-Ammendorf nicht unzufrieden. Dadurch blieb der 1. FC Lok Stendal auch im 18. Saisonspiel ungeschlagen.

Im Topspiel gegen Halle-Ammendorf wurde um jeden Ball verbissen gekämpft. Am Ende trennten sich Lok Stendal, hier Mit Martin Gödecke (l.) und der BSV leistungsgerecht 0:0-unentschieden.

Bei anhaltendem Regen und dementsprechend tiefem Boden waren beide Teams darum bedacht nicht den ersten, womöglich entscheidenden Fehler zu begehen. Sowohl die Tabellenführer als auch die bis dato Rangvierten pressten früh, so dass zu keiner Zeit ein echter Spielfluss zustande kam. Die Ausgeglichenheit der beiden Topteams spiegelte sich auch im Chancenverhältnis wider. Während Moritz Instenberg die dickste Lok-Chance bei seinem Schuss nach 23. Minuten knapp vergab, hielt auf der anderen Seite Lok-Keeper Bryan Giebichenstein dank eines großartigen Reflexes die Null unmittelbar vor der Pause fest.

Nach dem Wechsel gestaltete sich die Partie ähnlich zäh. Zwar kamen die Gäste schwungvoller aus der Kabine, brenzlig wurde es für Lok aber nicht wirklich. Auf der anderen Seite fehlten den Schwarz-Roten allerdings ebenfalls die Mittel. Da auch die Schlussoffensive mit zwei im Ansatz guten Möglichkeiten für Lok nichts einbrachte, trennten sich beide Teams leistungsgerecht 0:0.

Zwei schöne Randereignisse hatte die Partie allerdings noch zu bieten. Auf der einen Seite gab es ein Comeback. In der 66. Minuten kam Juninho nämlich zu seinem ersten Saisoneinsatz. Nach dem der Brasilianer sich im ersten Testspiel im Sommer gegen Ottersleben das Kreuzband gerissen hatte, bietet sich nun im Spiel nach vorne wieder eine echte Alternative. Auf der anderen Seite blieb Stendal auch im vierten Rückrundenspiel ohne Gegentor. Nicht nur, dass die Defensive auch gegen die treffsicheren Hallenser wieder sehr stabil wirkte, war Bryan Giebichstein zur Stelle, als er gebraucht wurde. Und dies alles vor der Tatsache, dass die Lok personell arg gebeutelt ins Spiel gehen musste. Während Top-Torjäger Benedikt Nellessen seine Gelbsperre abbrummen musste, fielen Vincent Kühn und Johannes Mahrhold kurzfristig erkrankt aus. Hinzu kam, dass Martin Krüger und Steven Schubert angeschlagen ins Spiel gingen.

„Die Mannschaft hat in einem taktisch geprägten Spiel gut gearbeitet. In der ersten Halbzeit hatten wir ein, zwei Sachen, die wir klarer ausspielen können. In der zweiten Hälfte waren wir nach vorne nicht durchschlagskräftig genug. Daher denke ich, dass beide Teams mit dem 0:0 leben können“, analysierte Trainer Sven Körner nicht unzufrieden.

 

1. FC Lok Stendal: Bryan Giebichenstein - Martin Gödecke (76. Franz Erdmann), Philipp Groß, Martin Gebauer, Niclas Buschke, Moritz Instenberg, Steven Schubert, Nils Breda (60. Martin Krüger), Tim Schaarschmidt, Lukas Breda (66. Per Marques Martins), Marcel Werner.