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Drei Punkte für's Osternest sollen her!

Am kommenden Sonnabend bestreitet der 1. FC Lok Stendal sein zweites Heimpiel in Serie - erneut geht es gegen einen Aufsteiger. Nach Blau-Weiß Zorbau ist diesmal der Namensvetter aus Dölau zu Gast. Anpfiff im Stadion am Hölzchen ist um 15 Uhr.

Das erste Ei ist bereits am Donnerstagabend ins Osternetz gehüpft und zwar ohne zutun der Rolandstädter. Der BSV Halle-Ammendorf schlug nämlich Stendals ärgsten Verfolger IMO Merseburg, der mit einem Auswärtssieg zumindest für zwei Nächte die Tabellenführung übernommen hätte, mit 3:0.
Nach dem gelungenen Comeback gegen Zorbau vor Wochenfrist, als die Eisenbahner in Unterzahl zurücklagen, zu allem Überfluss sogar noch einen Elfmeter verschossen, sich aber schlussendlich noch mit dem hochverdienten Ausgleich belohnten, gilt es den Schwung und Willen aus der zweiten Halbzeit mit in das Spiel gegen die Dölauer zu nehmen. Einen gehörigen Anteil hatten auch die Fans, die ihre Mannschaft bis zum Abpfiff lautstark nach vorne peitschten. Über eine erneut so starke Kulisse würde sich aus dem Team sicher niemand beschweren...
Apropos Willen. Diesen zeigten die Blau-Weißen im Hinspiel. Obwohl der Aufsteiger nach 75 Minuten mit 0:3 gegen Lok hinten lag und der Fisch eigentlich geputzt war, kamen die Dölauer durch einen Blume-Doppelpack kurz vor Schluss noch einmal gefährlich nahe heran. Am Ende gewann die Körner-Elf den ersten Vergleich gegen die Dölauer überhaupt mit 3:2. "Dölau ist sehr homogen und hat ähnlich wie wir einen guten Teamspirit. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit ist Dölau zudem mit guten Individualisten wie Ritter, Schott oder Pfeifer gespickt. Daher wird es auch gegen Dölau nicht einfach", weiß Könrer  und prophezeit ein womöglich zähes Spiel voraus: "Wir müssen ruhig bleiben, diszipliniert spielen und dürfen uns nicht so viele Fehler im Spielaufbau wie in der ersten Halbzeit gegen Zorbau erlauben".
Personell ist die Lage relativ entspannt. Zwar sind neben Martin Gebauer, der sich gegen Zorbau eine Rote Karte abholte und gesperrt fehlt, auch Benjamin Bubke (privat verhindert), Vincent Kühn (Sprunggelenksverletzung) und Tim Schaarschmidt (Aufbautraining) nicht mit von der Partie, dafür kehren die Breda-Zwillinge wieder zurück ins Team.
Nun hoffen wir, dass die drei Punkte passend zum Osterfest auch dank Ihrer lautstarken Unterstützung ins Osternest der Schwarz-Roten wandern und die Eisenbahner den Gästen das eine oder andere Ei ins Netz legen!