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Ein gebrauchter Nachmittag

1. FC Lok Stendal - SpVg Blau-Weiß 90 Berlin 0:5 (0:5)

 

Drei gewonnene Pflichtspiele im Hintergrund, ein neuer Trainer, da muss doch was zu machen sein. Bei einem Sieg an Blau-Weiß vorbei, dies wollte Gästetrainer Gebhardt an seiner alten Wirkungsstätte (1994/95) jedoch nicht zulassen.

Lok buchstäblich in die Zange genommen

Leider zu selten: Balliet vor Rehbein

Leider zu häufig: Blau-Weiß schneller am Ball

Brauchte er auch nicht, denn nach 10 Minuten war der Drops anscheinend schon gelutscht.

Erst Mannsfeld in der 2. Minute, dann Czekalla nach 10 Minuten, jeweils nach einer Ecke trafen ins Tor, Lok war noch nicht auf dem Platz. Es wurde noch arger, 19. Minute, Schubert verliert den Ball im Mittelfeld, Gutsche kann anschließend den Ball im Strafraum annehmen und aus halbrechter Position abziehen, langer Pfosten-drin. Und wieder Czekalla (33.) und Kitzing (44.) nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt.

0:5 zur Halbzeit, das war's!

Zwei frische Leute bei Lok zur zweiten Hälfte halfen nichts. Dafür dezimierten sie sich selbst: Als letzter Mann foulte Giebichenstein einen Berliner Stürmer und sah dafür Rot- Kycek ging ins Tor, Krüger vom Platz.

Auch danach nichts Substanzielles, Blau-Weiß spielte die Minuten von der Uhr, Lok konnte nicht mehr zulegen und hofft jetzt auf ein Neues gegen Staaken am nächsten Sontag.

Die Tranerstimmen:

Jörn Schulz: "Ich habe mir meinen Einstand bei Lok anders vorgestellt, aber Gratulation an Marco Gebhardt."

Marco Gebhardt: "Es war schön, wieder mal an meiner alten Wirkungsstätte zu sein und dann noch mit einer solchen Leistung vom Platz zu gehen."

 von Wolfgang Klostermann