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Eisenbahner sammeln den nächsten Punkt ein

Wenn es am Ende gegen die SG Union Sandersdorf auch nicht zum erhofften Dreier gereicht hat, waren die Oberliga-Kicker des 1. FC Lok Stendal aufgrund des Spielverlaufs mit dem 1:1 (0:0) am vergangenen Sonntag vor über 400 Zuschauern nicht unzufrieden. Schließlich agierte die Körner-Elf lange zu passiv, wachte dann aber spät auf und erkämpfte sich noch den einen Zähler.

Dabei waren die ersten zehn Minuten noch ganz ordentlich, Lok presste hoch und zwang die Gäste zu langen Bällen, die alle bei den Schwarz-Roten landeten. Nach vorne ging trotz vier Ecken in den ersten 45 Minuten nicht viel. Anders bei den Sandersdorfern, die nach und nach die Kontrolle übernahmen und sich einige gute Chancen heraus spielten. Im entscheidenden Momenten fehlte den Gästen allerdings das Quäntchen Glück. Zweimal parierte zudem Lukas Kycek stark. Somit rettete sich Lok schadlos in die Kabinen.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann allerdings doch soweit und das Leder schlug im Stendaler Gehäuse ein. Unions Toptorjäger nagelte einen Freistoß an den Pfosten und Stefan Ronneburg staubte freistehend ab.

Im Anschluss kämpften sich die Altmärker allerdings zurück in die Partie und wurden nach gut einer Stunde auch belohnt. Diesmal brachte eine Ecke den Erfolg. Die Gäste bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Benedikt Nellessen sagte Danke – 1:1. In der Folge drängten die Hausherren angefeuert von ihrer Anhängerschaft zwar auf den Siegtreffer, bis auf eine gefährliche Situation, als der agile Krüger aus spitzem Winkel abzog, sollte aber nicht mehr herausspringen und so blieb es am Ende bei der gerechten und nunmehr vierten Punkteteilung in Folge gegen das Team aus dem Süden unseres Bundeslandes...

Den nächsten Anlauf Oberliga-Punkte einzusammeln unternehmen die Altmärker am Sonnabend im Auswärtsspiel beim SV SCHOTT Jena.

Tore: 0:1 Stefan Ronneburg (48.), 1:1 Benedikt Nellessen (65.).

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann, Martin Gebauer (70. Philipp Groß), Niclas Buschke (84. Max Salge), Steven Schubert, Benedikt Nellessen, Vincent Kühn (79. Petro Alergush), Tim Schaarschmidt, Marcel Werner, Christos Iereidis, Martin Krüger.