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Feiern oder Nachsitzen!

Am Sonntag um 14 Uhr heißt es für unsere Eisenbahner im letzten Saisonspiel gegen Staffelsieger Bischofswerdaer FV „verlieren verboten“.

So sieht es aus: Mit einem Sieg ist die Klasse gehalten, ein Remis könnte bei einer gleichzeitigen Niederlage des SV SCHOTT Jena gegen Plauen auch reichen. Eine Niederlage bedeutet hingegen Nachsitzen in der Relegation gegen den 13. der Nordstaffel. Diese Spiele würden bereits am Mittwoch im Hölzchen und am Sonntag auswärts in Torgelow, Malchow oder Charlottenburg (Berlin) stattfinden.

„Wir haben die Chance es aus eigener Kraft zu schaffen“, zeigt sich Trainer Sven Körner optimistisch. Ausgerechnet zum Spiel des Jahres kommt allerdings nicht gerade Laufkundschaft ans Hölzchen. Dessen ist sich auch der Coach bewusst: „Erst einmal noch meine Gratulation zur Meisterschaft und dem verdienten Aufstieg. Wenn man so konstant spielt wie Bischofswerda, dann steht man zum Ende der Saison auch verdient ganz oben. Der BFV hat eine junge Mannschaft mit unglaublicher Individualität. Trotzdem gibt es klare Abläufe, eine sehr gute Kompaktheit und brandgefährliche Angreifer. Aus diesem Grund müssen wir unbedingt vermeiden einfache Fehler zu machen. Wir stehen unter Druck und müssen schon ein Stück weit Risiko gehen, dabei aber trotzdem versuchen eine gute Balance zu finden.“

Was die Stunde geschlagen hat, wissen laut Aussage von Sportvorstand Dr. Ralf Troeger alle: „Alle im Team sind sich der Bedeutung des Oberligaverbleibs für Verein, Fans sowie Stadt und Region bewusst, wollen Verantwortung übernehmen und die schwierige Situation lösen.“

Personell sieht es ganz gut aus für das Liga-Finale. Mittelfeldstratege Moritz Instenberg, der sich in der Hinserie das Kreuzband gerissen hat, arbeitet zwar weiter hart an seinem Comeback, wird dieses aber auf die nächste Saison verschieben müssen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Angreifer Benedikt Nellessen.