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Fünfter Saisonsieg: Lok gewinnt 3:2 in Dölau

Der 1. FC Lok Stendal bleibt weiter Spitzenreiter der Verbandsliga. Im sechsten Punktspiel in Folge – die Rolandstädter haben eine Partie Rückstand auf die Konkurrenz – blieb die Mannschaft von Cheftrainer Sven Körner am Samstagnachmittag ungeschlagen und siegte mit 3:2 (1:0) beim Aufsteiger SV Blau-Weiß Dölau. Für die Treffer sorgten Martin Krüger, Benedikt Nellessen und Martin Gödecke. Mit einem erneuten Erfolgserlebnis im Rücken geht es nun am kommenden Sonntag, 23. Oktober, im heimischen Stadion „Am Hölzchen“ als Tabellenführer gegen den TV Askania Bernburg II.

Benedikt Nellessen bereitete den Führungstreffer vor und erzielte selbst das 2:0. (Foto: Stefan Rühling)

Während Max Salge kurzfristig krankheitsbedingt fehlte, stand Philipp Groß seiner Mannschaft wieder zur Verfügung und kehrte auf die linke Position in der Viererkette vor Torwart Bryan Giebichenstein zurück. Daneben agierten Johannes Mahrhold, Martin Gebauer und Marcel Werner, der für Franz Erdmann in der Innenverteidigung auflief. Letzterer rückte in den Angriff neben Benedikt Nellessen. Das Mittelfeld bildeten Martin Krüger, Moritz Instenberg, Steven Schubert sowie Niclas Buschke.

Der erste Vorstoß der Partie gehörte den Gastgebern nach fünf Minuten. In der Folge standen die Dölauer tief in der eigenen Hälfte, machte es dem Liga-Primus aus Stendal schwer, Möglichkeiten zu kreieren. Dennoch setzte Lok erste Akzente über Buschke und Krüger in der Offensive. Letzterer hatte auch die erste nennenswerte Chance, die er gleich zur Führung nutzte. In der 21. Minute legte Nellessen auf den freistehenden Krüger quer, der aus 20 Metern draufhielt.

Dritter Saisontreffer für Benedikt Nellessen

Danach blieb Dölau engagiert, das Spiel machten jedoch die Gäste. In der 35. Minute probierte es Instenberg mit einem Flachschuss, der Keeper war aber auf dem Posten. Kurz darauf verfehlte Schubert das Gehäuse der Blau-Weißen deutlich. Bis zur Pause hatte Buschke noch die Möglichkeit zu erhöhen, bevor Nellessen nach einer Ecke von Erdmann die aussichtsreichste Chance zum Zwei-Tore-Vorsprung per Kopf vergab.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Rolandstädter durch wie die Lokomotive. Mit einer Flanke auf Nellessen, der per Kopfball aus dem Schulbuch zur 2:0-Führung traf, revanchierte sich Krüger für die Vorlage im ersten Durchgang. Nur sechs Zeigerumdrehungen später gab es erneut Aufregung im Dölauer Strafraum. Buschke wurde von den Beinen geholt. Den folgenden Strafstoß vergab Instenberg. Zwei Minuten später konnte Giebichenstein im Lok-Gehäuse sich auszeichnen und den Anschlusstreffer verhindern.

Unkonzentriertheiten in der Schlussphase

Danach verflachte die Partie, bis in der 69. Minute Krüger einen Eckball von Buschke direkt abnahm und nur knapp das Tor verfehlte. Fünf Minuten später schlug dann der kurz zuvor eingewechselte Martin Gödecke wieder zu. Zum dritten Mal als Joker in die Partie gekommen, markierte er zum dritten Mal das 3:0 für seine Mannschaft. Die Partie schien entschieden, bis die Kugel urplötzlich im Stendaler Netz landete. Giebichenstein blieb gegen Sebastian Böhm ohne Chance (87.). Letzterer schürte damit noch einmal Hoffnung und bescherte sogar den Anschlusstreffer in der 89. Minute. Am Ende kam die Aufholjagd jedoch zu spät und die Lok-Kicker feierten den dritten Auswärtssieg dieser Spielzeit.

Sven Körner:
Im ersten Durchgang hatten wir viele Ballgewinne und gute Umschaltmomente, waren jedoch danach – außer beim Führungstreffer – zu unkonzentriert. Zweite Halbzeit kamen wir gut raus, machten das zweite Tor. Es folgten erneut gute Umschaltsituationen, in denen wir falsche Entscheidungen trafen. In der Folge des dritten Treffers waren wir dann zu fahrlässig. Somit kann ich nur mit einigen Phasen dieser Partie zufrieden sein.

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Mahrhold, Groß – Krüger (80. N. Breda), Instenberg, Schubert, Buschke (75. L. Breda) – Nellessen, Erdmann (61. Gödecke)

Tore: 0:1 Krüger (21.), 0:2 Nellessen (46.), 0:3 Gödecke (69.), 1:3 (87.), 2:3 (89.)

Gelbe Karten: Werner, Nellessen