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GEIL!!! GEIL!!! GEIL!!!

Zwei Tage vor dem heutigen Spiel ließ sich unser Trainer Jörn Schulz auf FuPa mit „Wir wollen schon was aus Berlin mitnehmen…“ zitieren.

 

Seine / Unsere Jungs setzten das heute zu 100 % in die Tat um:

Sie gewannen bei CFC Hertha 06 absolut verdient mit 0:2 (0:0)!!!!!

 

Unsere siegreichen Jungs!

Nach einer relativ gemäßigten ersten Halbzeit unsererseits, in der wir in einigen wenigen Spielsituationen auch das Glück auf unserer Seite hatten, schlug im zweiten Abschnitt unsere Stunde.

Unsere Eisenbahner wurden bissiger, attackierten die Herthaner früher und tauchten ein ums andere Mal gefährlich im Strafraum der Heimmannschaft auf.

Nach zwei Wechseln bei unserer Lok (62. Minute Krüger für Salge / 72. Minute Kühn für Hey) sorgten genau diese beiden frischen Spieler für die Entscheidung:

In der 76. Minute setzte sich Martin Krüger auf rechts durch und bediente Vincent Kühn an der Strafraumgrenze. Dieser zog ab – 0:1.

Nur acht Minuten später nutzte Martin Krüger einen Fehler von Yildiz und verwandelte selbst zum 0:2-Endstand.

 

AUSWÄRTSSIEG!!!

 

Unser Coach nach diesem Erfolg:

„Hertha hat sehr offensiv und druckvoll begonnen. Da hatten wir in 1-2 Situationen Glück, welches man bei einem Auswärtsspiel aber auch haben muss.

Wir sind dann immer besser ins Spiel gekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und auch gewonnen.

Es war dann in der 2. Halbzeit ein Spiel zwischen den Strafräumen, in dem wir uns immer mehr Ballbesitz erarbeiten konnten.

Wir wurden stärker, haben Hertha in deren Hälfte bearbeitet und es wurde immer mehr zu einem starken Auswärtsauftritt meiner Mannschaft!

Wir erarbeiteten uns Chance um Chance und folgerichtig fielen dann die beiden Tore nach Pressingmomenten und hoher Laufbereitschaft.

 

Man merkt, dass die Jungs absolut fit sind und über 90 Minuten eine konstante Leistung abliefern können.“

 

Tore

0:1 Vincent Kühn (76.), 0:2 Martin Krüger (84.)

Zuschauer

80

Besonderes

1. Durch Personalausfall durfte ein sehr erfahrener CFC-Keeper ins Tor: Turgut Keskin (51 Jahre).

2. Unsere Nr. 13 wollte unbedingt halbnackt aufs Siegerfoto.


Wolfgang Klostermann schreibt:

Hertha-Coach Murat Tik hatte vor Spielbeginn große Sorgenfalten auf der Stirn. Nicht nur, dass er aufgrund von Verletzungen (u.a. Samardzic) oder Sperren (Jaballah) keinen nominellen Verteidiger aufbieten konnte, nein, am Sonntag früh um sechs Uhr erhielt er per SMS die krankheitsbedingte Absage seines Stammkeepers Braunsdorf. Da der zweite Torwart Güncan mit Bänderriss schon länger ausfällt, musste der 51-jährige Seniorenkeeper Turgut Keskin in den Kasten-und er machte seine Sache gut.

Doch zunächst machten sich diese Veränderungen nicht negativ bemerkbar, denn die Charlottenburger hielten die Gäste von ihrem Tor fern und zeigten in der ersten halben Stunde gute Spielzüge mit einigen Möglichkeiten, weil Lok überhaupt nicht in die Zweikämpfe fand, die Herthaner gewähren ließen „und in dieser Phase das Glück auf unserer Seite hatten, nicht in Rückstand zu geraten“ gestand Lok-Trainer Jörn Schulz in der Pressekonferenz.

Erst nach fast 40 Minuten konnte Buschke mit einem Schuß von halblinks Keskin zu einer Rettungstat zwingen. Eine Minute vorher hätte es auch einen Strafstoß geben können (müssen), aber der Pfiff des ansonsten unauffällig agierenden Markhoff blieb nach einem Foul an Buschke aus.

Ein anderes Bild bot sich den Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in der Brahestr. im zweiten Abschnitt: Stendal war bissiger, attackierte früher und es brannte das ein oder andere Mal lichterloh im Strafraum der Gastgeber. Diese, zusätzlich durch Ulutürks Verletzung (Muskelbeschwerden) geschwächt, brachten in der Offensive kaum noch etwas Brauchbares zustande, und Tik kritisierte hinterher auch seine Offensive bzw. Routiniers, die es nicht verstanden, Ruhe in die eigenen Reihen zu bringen.

Stattdessen hatte sein Gegenüber das goldene Händchen oder besser zwei davon: er wechselte mit Krüger und Kühn den Sieg ein! Zunächst zog Kühn beherzt von der Strafraumgrenze ab, der nasse Ball sprang, setzte kurz vor Keskin auf, so dass dieser den Einschlag nicht verhindern konnte. Knapp zehn Minuten später nutzte Martin Krüger einen Fehler von Yildiz, der den aufsetzenden Ball falsch einschätzte, und traf unhaltbar zur Entscheidung.

Für die Stendaler ein eminent wichtiger, insgesamt auch hochverdienter Erfolg, während Hertha 06 hoffen muss, dass nach und nach die verletzten Spieler zurückkehren. Mit 28 Punkten ist der Klassenerhalt noch längst nicht in trockenen Tüchern, bei Lok geht`s aufwärts.