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Halbzeit zum Vergessen - 2:6

Der 1. FC Lok Stendal hat sein viertes Testspiel am Mittwochabend gegen den 1. FC Magdeburg U19 mit 2:6 verloren.

Dabei überrumpelten die FCM-Bubis die Eisenbahner vor allem in der ersten Halbzeit. Gedankenschneller hieß es schnell 1:0 für die Gäste. Nur unmittelbar nach dem Rückstand agierte Lok stark und vergab drei Chancen zum Ausgleich. Danach lief die behäbige Körner-Elf nur hinterher und fing sich auch dank eines unsicheren Kýček im Lok-Tor drei weitere, zu einfache Gegentore. Auch wenn es nach dem Seitenwechsel per Elfmeter das 0:5 setzte, präsentierte sich Stendal vielleicht auch aufgrund einer deftigen Ansage von Körner stark verbessert. Mehr als Ergebniskosmetik durch Buschke und ein Eigentor des Regionalliga-Tabellenführers gelang aber nicht mehr...Im Gegenteil, der FCM, Tabellenführer der A-Junioren Regionalliga Nord-Ost, legte auch noch einmal nach...

„Müssen unsere Lehren ziehen“

Trainer Sven Körner fasste das Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg U19 wie folgt zusammen: „Auch Niederlagen haben immer etwas Positives, wir müssen jetzt nur unsere Lehren daraus ziehen. Die Jungs haben gestern gesehen, in welcher Art und Weise man unglaublich hohes Tempo machen und den Gegner zu Fehlern zwingen kann. Der FCM hat so gespielt, wie wir es eigentlich wollten. Aber speziell in der ersten Halbzeit wir haben die Mentalität vermissen lassen und zu emotionslos gespielt. Kommunikation und Körpersprache auf dem Platz waren absolut ausbaufähig. Anstatt nach Ballgewinn schnell und schnörkellos nach vorne zu spielen, haben wir viel zu mutlos agiert und den Gegner durch mangelhaftes Vertikalspiel immer wieder eingeladen uns unter Druck zu setzen. Ich würde nie den Stab über meine Mannschaft brechen, nur weil es vielleicht mal eine Phase gibt, in der man nicht so erfolgreich ist. Wir werden das sachlich analysieren und dann bin ich fest davon überzeugt, dass die Jungs gewillt sind ein Gesicht zu zeigen, welches sie normalerweise auch auszeichnet!"