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Herzliche Glückwünsche Peter!

Englische Wochen, Abstiegskampf und Einweihung des Jahn-Denkmals. Es passiert derzeit wirklich viel auf und neben dem grünen Rasen im Hölzchen. Dabei hat der 1. FC Lok Stendal ein ganz besonderes Jubiläum natürlich nicht vergessen: Peter Güssau feierte am vergangenen Sonntag, 6. Mai, seinen 80. Geburtstag. Der Verein hat bereits gratuliert und will es auf diesem Wege noch einmal tun.

Peter Güssau kurz vor seinem ersten Oberligaeinsatz im März 1959.

Mit zehn Jahren begann Peter Güssau das Fußballspielen bei Chemie Genthin. Über die BSG Motor-Süd Brandenburg wechselte er nach Stendal. Ab Juni 1957 war er Mitglied der BSG Lok. Seinen ersten Einsatz in der Oberliga hatte er am 22. März 1959. Der damalige Trainer Gläser hatte das Talent des jungen Linksaußen durchaus erkannt. Güssau war in der DDR vor allem für seine enorme Schnelligkeit bekannt, gleichzeitig aber auch gefürchtet. Für viele Verteidiger war er zu schnell, oftmals konnte er nur mit unfairen Mitteln gebremst werden. In den ersten 10 Jahren seiner Laufbahn konnte er bereits auf stolze 9 Knochenbrüche verweisen. Legendär waren die Zweikämpfe mit Otto Fräßdorf vom FC Vorwärts Berlin, dem damals mit Abstand besten rechten Verteidiger in der DDR.

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Peter Güssau dem Verein treu. Er war Trainer und übernahm vor allem dann Verantwortung, wenn es im Kampf gegen den Abstieg eng wurde. Nach der Wende wirkte er zeitweise auch im Präsidium mit.

Der
1.FC Lok Stendal wünscht Peter Güssau alles Gute, viel Gesundheit und noch viele interessante Jahre in seiner Wahlheimat Stendal.