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Im DFB-Pokal gegen Bielefeld

Kürzlich wurde im Deutschen Fußball-Museum im Anschluss an die Generalprobe der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Saudi Arabien (2:1) die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ausgelost. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Eisenbahner treffen vom 17.-20. August auf Zweitbundesligist DSC Arminia Bielefeld.

Auch wenn ein Erstligist bzw. Kracher wie Bayern München oder Borussia Dortmund ausblieb und die Enttäuschung sowohl Anhängern als auch Spielern, welche die Auslosung gemeinsam bei einem feucht-fröhlichen Fanabend im Hölzchen schauten, anzumerken war. Überwiegt nun doch die Freude am DFB-Pokal teilzunehmen. So „unattraktiv" wie das Los auf den ersten blick scheint, ist es nämlich nicht. Immerhin belegten die Arminen, welche eine kleine, aber feine Fanszene haben, in der abgelaufenen Zweitliga-Saison den vierten Platz. Auch handelt es sich bei den Bielefeldern um eine echte Traditionsmannschaft, die lange Jahre in der Bundesliga spielte.

„Wir treffen in der ersten Runde in einem Pflichtspiel auf einen Traditionsverein, der eine große Fanbase hat und in der 2. Liga Tabellenvierter geworden ist. Nicht in einem Testspiel, sondern in einem Pflichtspiel! Wann gab es das in der Altmark zuletzt? Daher freuen wir uns auf dieses Spiel und hoffen, wenn das Hölzchen zugelassen wird, dass wir zuhause spielen können", lautet der Kommentar zur Auslosung von Trainer Sven Körner, der in Dortmund live dabei war. An seiner Seite war auch Sportvorstand Dr. Ralf Troeger: „Ich freue mich sehr über das Los, dürfen wir doch mit Arminia ein Spitzenteam der 2. Bundesliga erwarten. Der Verein weiß eine große Historie, gute Zeiten in der 1. Liga und tolle Fans hinter sich, die sicher den Weg über die A 2 in unser „Hölzchen" nicht scheuen würden. Anders als bei einem ganz-ganz Großen besteht auch die Chance, die Partie in Stendal auszutragen. Darauf müssen Verein, Stadt und DFB jetzt hingearbeiten. Denn Spiele in der „Provinz" machen den DFB-Pokal aus. Einem Fussballfest steht dann nichts mehr im Wege: Überraschung nicht ganz ausgeschlossen!"

Mit Zweitligisten hat Lok in der grandiosen Pokalsaison 1995/95 ja gute erfahrungen gemacht. Wolfsburg, Hertha und Mannheim mussten im Hölzchen die Segelstreiche, ehe im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen um Völler, Kirsten und Schuster das Aus nach Elfmeterschießen kam...