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Jüngstes Lok-Team aller Zeiten

Morgen um 13 Uhr sind unsere Eisenbahner im Landesderby beim SV Merseburg gefordert.

A-Junior Maurice Pascale Schmidt wird auch in Merseburg wieder zum Kader gehören.

Trotz des zuletzt erreichten Pokalhalbfinals, dem hart erkämpften Punkt gegen Eilenburg und der Tatsache, dass es zum bislang sieglosen Tabellenschlusslicht geht, sollte wieder Aufbruchstimmung im Hölzchen herrschen... Doch einmal mehr bereitet die personelle Lage zumindest im Fan-Lager Kopfzerbrechen. Zwar kehrt Niclas Buschke nach seiner Rotsperre wieder zurück, dafür fehlen neben Christos Iereidis (noch vier Spiele) nun die Instenberg-Vertreter Steven Schubert und Franz Erdmann jeweils wegen der 5. Gelben Karte. Gerade gegen verunsicherte Merseburger würde sich im Gegensatz zur Defensiv-Taktik gegen starke Eilenburger anbieten, wieder zum gewohnt aggressiven Pressing zurückzukehren. Doch ist das personell überhaupt möglich? "Natürlich haben wir einige taktische Varianten im Köcher, wie wir morgen tatsächlich spielen, bleibt aber unser Geheimnis. Zumal Merseburg äußerst schwer einzuschätzen ist. Eigentlich ist der Gegner personell gut besetzt und hat einige Regionalliga-erfahrene Spieler in seinen Reihen." Neben den Langzeitverletzten Nils Breda, Marcel Werner, Moritz Instenberg und Vincent Kühn fallen schließlich auch noch Martin Krüger (Trainingsrückstand), Benjamin Bubke (beruflich verhindert) und Tim Seidel-Holland (krank) aus. Wieder mit dabei ist hingegen Johannes Mahrhold. Aufgrund des personellen Engpasses bekommen wieder einige A-Junioren die Chance, sich zu beweisen. Dies sind diesmal Hardy Wolff, Fridolin Hamann, Pascal Lemke und Maurice Pascale Schmidt.

"Ich mag es mit jungen Spielern zu arbeiten. Ich freue mich auch darüber, weil wir somit wieder die Region präsentieren können und unsere Philosophie auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu setzen, umsetzen. Ich will mich nicht über die fehlenden Spieler beklagen, das darf kein Alibi sein. Vielmehr ziehe ich den Hut davor, dass die Spieler, die da sind, sich komplett reinwerfen. Sie dürfen und sollen mit großem Selbstbewusstsein auflaufen", kommentiert Trainer Sven Körner die personelle Situation und fügt hinzu: "Was ich aber nicht mag, sind Spieler die verletzt sind und wenig Aufwand betreiben, um so schnell wie möglich wieder dem Team helfen zu können."