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Klare Angelegenheit: Körner-Elf startet mit 2:1-Heimsieg

Auftakt nach Maß für die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal: Am Sonntagnachmittag hat das Team von Cheftrainer Sven Körner das erste Spiel der Saison 2016/2017 vor heimischer Kulisse von rund 500 Zuschauern im Stadion „Am Hölzchen“ mit 2:1 (1:1) gegen den 1. FC Bitterfeld-Wolfen gewonnen. Dabei erzielte Moritz Instenberg den ersten Lok-Treffer der noch jungen Spielzeit. Benedikt Nellessen traf schließlich 2:1-Endstand. Im Klassement bedeutet dies der vierte Rang.

Moritz Instenberg erzielte in dieser Situation das erste reguläre Lok-Tor dieser Saison 2016/2017. (Foto: Stefan Rühling)

Die spannenste Frage im Kreis der Mannschaft am Sonntag war: Wer schafft es in die Startformation? Tatsächlich gab es gegenüber der letzten Saison nur eine Veränderung: Neuzugang Tim Schaarschmidt rückte in die Innenverteidigung neben Marcel Werner. Darüber hinaus setzte Körner auf die gewohnten Außenpositionen Philipp Groß und Martin Gebauer, die die Viererkette vor Schlussmann Bryan Giebichenstein komplettierten. Im Mittelfeld bildeten Steven Schubert und Moritz Instenberg die Zentrale, die von Niclas Buschke und Vincent Kühn auf den Außenbahnen umrahmt wurde. Das Angriffsduo bestand aus Benedikt Nellessen und Franz Erdmann.

Großchancen ohne Ende

Die Gastgeber rissen die Partie vom Anpfiff weg an sich, mussten in der elften Minute aber dennoch den 0:1-Rückstand hinnehmen. Ohne eigene Chance ging der 1. FC Bitterfeld-Wolfen durch ein Eigentor von Gebauer in Führung. Doch im direkten Gegenzug stellte Instenberg die alte Ausgangssituation wieder her 1:1. In der Folge drängte Lok weiter nach vorn, während die Gäste sich auf die Defensivarbeit konzentrierten.

Nach Wiederanpfiff dauerte es keine zehn Minuten, bis die Körner-Elf die erste Lücke in der Bitterfelder-Hintermannschaft fand und zur Führung nutzte. Buschkes Flanke fand Nellessen im Zentrum, der gekonnt einköpfte (54.). Zufrieden gaben sich Groß und Co. damit nicht. Immer weiter zwangen die Hausherren Bitterfeld-Wolfen zu Fehlern, erarbeiteten sich durch Nellessen, Gebauer, Buschke, Schaarschmidt und auch den mittlerweile eingewechselten Martin Krüger eine Möglichkeit nach der anderen. Allein im Tor landete der Ball nicht.

Damit blieb es am Ende beim 2:1-Auftaktsieg für den 1. FC Lok Stendal, der völlig verdient war und allein in der Höhe hätte deutlicher ausfallen müssen, da die Gäste auch in Durchgang zwei nur eine nennenswerte Chance verzeichnen konnten. Mit einem Sieg und bester Stimmung im Rücken zählt es für die Körner-Elf nun am nächsten Samstag, 20. August, im FSA-Pokal zu Gast beim TuS Schwarz-Weiß Bismark zu bestehen. Der Anstoß im Waldstadion erfolgt um 15 Uhr.

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Schaarschmidt, Groß – Kühn (75. Salge), Instenberg, Schubert, Buschke – Erdmann (66. Krüger), Nellessen (90. Mahrhold)

Tore: 0:1 Gebauer (11./Eigentor), 1:1 Instenberg (13.), 2:1 Nellessen (54.)

Gelbe Karten:
Werner

Zuschauer:
321