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Landespokal Achtelfinale: Stendal gewinnt im Harz mit viel Massel

Lok fuhr als Favorit nach Wernigerode, schließlich spielt man ja in der Oberliga und der Gegner ist nur in der Landesliga. Nein, dies war nicht die Einstellung zum Gegner. Alle Spieler waren sich der Verantwortung gegen sich selbst, der Mannschaft und den Fans gegenüber, die wieder zahlreich mitgereist waren, bewusst.

Wernigerode spielte mit geschwollener Brust, schließlich ist man Tabellenführer, Stendal pfiff aus dem letzten Loch.

Man merkte unserer Mannschaft an, dass über sechs Stammspieler fehlten, aber alle, die auf dem Platz waren, wollten dies mit Kampf kompensieren. Das klappte aber nicht immer, obwohl in der ersten Hälfte Lok kaum Möglichkeiten zuließ. Wernigerode spielte teilweise hart an der Grenze zur Unfairness, dies war aber kaum von ihnen so gewollt, sondern das Ergebnis ihres unbedingten Siegeswillens. Technisch klappte es nicht, dann eben so.

Chancen blieben in der ersten Halbzeit rar, nein es gab keine bis auf die 45. Minute, wo ein Abwehrversuch der Harzer misslang. Nach einigem Hin & Her kam der Ball zum im Fünfmeterraum lauernden, mit nach vorne gerückten Hey und dieser versenkte den Ball zum erlösenden Tor für Lok.

Wütende Angriffe folgten in der 2. Halbzeit. Mit viel Glück, gepaart mit Engagement, brachte Lok das Spiel über die Runde, zumal auch selbst kaum etwas gelang.

Also als Ergebnis bleibt festzuhalten: Es wird am Samstag um 13:30 Uhr in der Ruschestraße im Zoschke-Stadion für Trainer Fest eine kaum zu lösende Aufgabe in zwei Teilen,  elf Spieler zusammenzubekommen und diese im Spiel noch gut dastehen zu lassen.

Wir haben kaum eine Chance-nutzen wir diese!

von Wolfgang Klostermann