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Lok fährt weiter an der Liga-Spitze

Die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal blieb am Sonntag auch im fünften Pflichtspiel dieser Saison ohne Niederlage und Punktverlust. Im Heimspiel vor mehr als 300 Zuschauern im Stadion „Am Hölzchen“ sorgten Marcel Werner, Philipp Groß und Martin Gödecke für die Treffer zum 3:0-(2:0)-Erfolg gegen den SV Edelweiß Arnstedt. Damit führen die Rolandstädter auch nach dem dritten Spieltag das Klassement an.

Jubeln erlaubt: hier beim 2:0 durch Philipp Groß. (Foto: Stefan Rühling)

Getreu dem Motto „eine erfolgreiche Mannschaft verändert man nicht“, schickte Sven Körner die gleiche Startformation ins Rennen, wie schon beim Pokal-Spiel in Magdeburg beim VfB Ottersleben. Vor Keeper Bryan Giebichenstein bildeten Martin Gebauer, Marcel Werner, Johannes Mahrhold und Philipp Groß die Viererkette, davor setzte sich das Mittelfeld aus Martin Krüger, Moritz Instenberg, Steven Schubert und Niclas Buschke zusammen. Benedikt Nellessen und Franz Erdmann liefen im Angriff auf.

Zwei Standard-Treffer zur Pausen-Führung

Die erste Viertelstunde tasteten sich beide Mannschaften etwas ab, wobei die Gäste die erste Chance für sich verzeichnen konnten (11.). Der Pfosten rettete jedoch für die Körner-Elf, die in der Folge zum Konter über Nellessen und Instenberg ansetzte aber nicht erfolgreich war. Drei Minuten später verfehlte ein Mahrhold-Kopfball nach starkem Eckstoß von Erdmann das Arnstedter Tor nur knapp. Für die Gastgeber war dies das Zeichen, die Partie mehr an sich zu reißen und in der Folge zu dominieren.

Niclas Buschke setzt in der 16. Minute an, sein Schuss wurde zur Ecke geklärt. Diese trat erneut Erdmann auf Buschke, der wiederum über den Gäste-Kasten schoss. Nach einer halben Stunde wurde Erdmann auf der Strafraumlinie zu Fall gebracht und ermöglichte seinem Team damit eine aussichtsreiche Standardsituation. Mit einem Flachschuss unter der Mauer hindurch in die linke Ecke markierte Marcel Werner seinen ersten Saisontreffer – 1:0. Nur sechs Minuten später war es erneut ein Freistoß, den die Stendaler gut ausspielten. Getreten von Erdmann landete der Ball bei Krüger auf der linken Seite, der per Kopf auf den von rechts kommenden Groß ablegte. Der Kapitän schob schließlich zum 2:0-Halbzeitstand ein.

Erstes Saisontor für Martin Gödecke

Im zweiten Durchgang sorgte zunächst Arnstedt für Gefahr vor dem Stendaler Gehäuse. In der 52. Minute zog Felix Krause aus der Ferne ab, das runde Leder ging jedoch über den Kasten von Giebichenstein. Danach spielte wieder vorrangig Lok: Erst eine Flanke von Krüger auf Erdmann, dessen Kopfball der Gäste-Keeper nur knapp zur Ecke klären konnte (58.), dann schickte Nellessen Gebauer, der freistehend am Schlussmann scheiterte. Danach wechselte Körner und brachte Max Salge für Buschke (63.) und Martin Gödecke für Mahrhold (70.). Erdmann rückte dafür zurück in die Viererkette.

In der 72. Minute nahm Krüger Anlauf auf den dritten Lok-Treffer. Der eingewechselte Salge schickte den Rechtsaußen, doch dessen strammer Schuss wurde zum nächsten Eckball geklärt. Nur drei Zeigerumdrehungen später hatte Instenberg nach schönem Zusammenspiel über Nellessen auf Gödecke das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am SV-Keeper, der rechtzeitig aus seinem Kasten eilte. Nach dem Fernschuss zu Beginn der zweiten Halbzeit agierten die Gäste besser als vor der Pause, kamen aber nicht zu zwingenden Torchancen. Dafür gelang den Stendalern in der 85. Minute der lang ersehnte dritte Treffer. Martin Gödecke erzielte nach einer Flanke von Salge sein erstes Saisontor und besiegelte damit den dritten Sieg dieser Spielzeit.

„Gut nach vorn gearbeitet“

Sven Körner: „Wir sind in der ersten Halbzeit ein hohes Tempo gegangen, haben die Partie ab der 15. Minute dominiert und mit gutem Fußball sowie starkem Pressing die Führung erzielt. Alle Mannschaftsteile haben gut nach vorn gearbeitet. Nach der Pause hatten wir etwas weniger Tempo, was mit Sicherheit auch an den warmen Temperaturen lag. Damit hat uns auch etwas die Präsenz gefehlt. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, so dass wir verdient als Sieger vom Platz gehen konnten.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Mahrhold (70. Gödecke), Groß – Krüger (86. Liebisch), Schubert, Instenberg, Buschke (63. Salge) – Nellessen, Erdmann

Tore: 1:0 Werner (31.), 2:0 Groß (37.), 3:0 Gödecke (85.)

Gelbe Karten:
Mahrhold