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Lok lässt zwei Punkte liegen

3. Spieltag Oberliga Süd

VfL Halle 96 - 1. FC Lok Stendal 0:0

Aus Halle berichtet Wolfgang Klostermann

Moritz Instenberg und Lok Stendal bleiben zwar ungeschlagen, verpassten es aber sich mit einem Dreier zu belohnen.

Lok reiste zum zweiten Auswärtsspiel in der jungen Oberligasaison zum VfL Halle mit der Zielstellung auch das dritte Spiel nicht zu verlieren. Und dies gelang trotz der Ausfälle von Nellessen, Gebauer, Krüger, den Breda-Zwillingen und Werner auf hervorragender Art und Weise. Diese Ausfälle kompensierte die Mannschaft aber hervorragend. Kapitän Groß vertrat Gebauer als Außenverteidiger auf der Rechten Seite und Iereidis spielte auf der linken Seite.

Bereits in der ersten Spielminute setzte Lok vor 93 Zuschauern (35 davon aus Stendal) ein Achtungszeichen, als Instenberg den Ball im Mittelfeld eroberte und Iereidis in Szene setzte. Der Schuss des Griechen zischte knapp über das Tor. Gleich darauf eine ähnliche Szene auf der anderen Seite: Ein Ballverlust von Erdmann eröffnete dem VfL eine Chance, doch Renner drosch den Ball über das Tor. Es war ganz schön viel Power in den ersten Minuten. Lok musste immer auf der Hut sein, so auch in der 16. Minute. Nach einem Missverständnis in der Stendaler Abwehr konnte Zimmermann das Geschenk der Stendaler nicht nutzen. Bis zur 30. Minute hatte der VfL leichte Vorteile, Lok spielte zu ungenau, viele Pässe kamen nicht an und brachten den Gastgeber ungewollt in Ballbesitz. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, der holprige, harte Platz tat dabei sein Übriges. Die größte Chance hatte dann in der 28. Minute Buschke, als er den Ball auf halblinker Position bekam, allein auf den Torwart zuging, aber den richtigen Moment zum Abschluss verpasste.

Auch der zweite Durchgang begann gleich wieder mit einer Großchance für die Gäste. Gödecke nahm den Ball 30 Meter vor dem Tor auf, suchte aber lieber Mitspieler Instenberg, als es aselbst zu probieren. Dann die 58. Minute: Auf der linken Seite setzt sich Buschke durch, passte auf den mitgelaufenen Kühn und dieser wurde im Strafraum von den Füßen geholt. Den fälligen Strafstoß setzt Buschke leider links oben neben das Tor, das wäre es gewesen. Stendal reagierte allerdings nicht geschockt sondern spielte den VfL getreu dem Motto "Jetzt erst recht" förmlich an die Wand. Einzig was fehlte, war der zählbare Erfolg.   Chancen von Kühn, Juninho und Erdmann führten zu keinem Treffer. Auch eine hervorragende Kombination in der 84. Minute über Kühn, Juhinio und Erdmann führte nicht zum Erfolg. So blieb es bei einer für den VfL schmeichelhaften Punkteteilung.

Aus diesem Grund bestätigte Halle-Trainer Rene Behring Lok eine hervorragende Leistung. Lok hätte einen Sieg verdient. Sven Körner meinte nach dem Spiel: Wir haben verdient einen Punkt geholt, man kann auch sagen, dass wir zwei liegen gelassen haben. Respekt an die Einwechselspieler. Sie haben sich nahtlos ins Spiel eingefügt und mein Vertrauen gerechtfertigt.

1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Groß, Mahrhold, Schaarschmidt, Iereidis - Instenberg, Salge (80. Seidel-Holland), Kühn, Erdmann - Buschke (67. Juninho), Gödecke (75. Schubert).

Schiedsrichter: Philipp Jacob (Dresden).

Zuschauer:93, davon 35 aus Stendal