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Martin Gödecke: Er kam, er sah, er siegte!

2. Runde im Fußball-Landespokal:

SV Fortuna Magdeburg - 1. FC Lok Stendal 1:2 (0:0).

Aus dem Magdeburger Stadion am Schöppensteg berichtet Auswärtskorrespondent Wolfgang Klostermann.

Mit einem Doppelpack innerhalb von nur 90 Sekunden kurz nach seiner Einwechslung hatte Martin Gödecke erheblichen Anteil am Achtenfinaleinzug.

Stendal begann nahezu mit der gleichen Aufstellung wie zuletzt in Sandersdorf. Juninho war von Anfang an dabei, Röhl stand im Tor, zu ersetzen war zusätzlich Kühn.

Es zeigte sich schon in den ersten Minuten, dass es ein zähes Spiel werden würde. Stendal hatte zwar gleich in der ersten Minute eine gute Chance, aber die Eingabe von links durch Buschke auf Juninho, konnte nach Ablage auf Nellessen nicht verwertet werden. Bis zur 30. Minute passierte kaum etwas. Dies lag auch daran, dass die Gastgeber mit einer Fünferkette alles dicht machten. Drei defensiv ausgerichtete Fortunen verstärkten das Abwehrbollwerk - so war kaum ein Durchkommen. Unterstützt wurde dies noch durch ein hohes Maß an Ungenauigkeit im Zuspiel der Gäste. Da auch seitens der Gastgeber kaum ein ideenreiches Spiel zustande kam, verlagerte sich das Geschehen zwischen die Strafräume. Dies änderte sich ab der 30. Minute, dann ging ein Ruck durch die Altmärker und es kam im 5-Minutentakt zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Zweimal war Iereidis der Passgeber, der sich jeweils auf der linken Seite durchsetzte, jedoch die Bälle konnten von Juhinio und Salge nicht untergebracht werden.

Die zweite Hälfte startete wie der erste Durchgang, mit einer vergebenen Großchance für Lok. Diesmal verpasste Salge eine Eingabe Juninhos. Dann die 60. Minute: Salge brachte einen gegnerischen Spieler im Strafraum zu Fall und der Schiri zeigte auf den Punkt. Dies sorgte für die erste große Chance für den bisher blassen Gastgeber. Ginter trat an, aber den nicht besonders platziert getretenen Ball fischte Röhl aus der Ecke - Glück gehabt. Dann war es dann aber doch soweit: Die Gastgeber gingen in Führung. Nach einem Einwurf auf der linken Seite kam der Ball auf ganz Rechtsaußen irgendwie zu Grewe, der Röhl mit einem Schuss ins linke Eck überraschte.

Körner reagierte: In der 71. Minute kam Erdmann für Salge und in der 76. dann Gödecke für Juninho. Und er kam, sah und traf. Praktisch mit seiner zweiten Ballberührung nach einem Pass von Buschke, der von Breda per Kopf zu Gödecke kam, machte er den Ausgleich. Und noch besser, nur eine Minute später wurde ihm der Ball von Iereidis mustergültig serviert - 2:1. Dies nennt man Effizienz. Danach wird er verletzungsbedingt wieder gegen Bubke ausgewechselt.
Das war es dann, Lok zog nach einem umkämpften Spiel in die nächste Runde ein.

Bemerkenswert: Die Verbundenheit zur Mannschaft zeigte sich auch darin, dass die verletzten Krüger, Schaarschmidt und Instenberg (auf Krücken) es sich nehmen ließen, ihre Truppe an diesem Tag zu unterstützen.

Torfolge: 1:0 Grewe (70.), 1:1, 1:2 Gödecke (79., 80.) .

Lok:  Röhl - Gebauer, Groß, Mahrhold, Iereidis (G), Schubert (G), Juninho (77. Gödecke, 87. Bubke), Salge (71. Erdmann), Nellessen (G) Buschke, L. Breda.

Schiedsrichter: Menz (Könnern).

Zuschauer:95