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Mit neuem System: Lok siegt 3:1 in Arneburg

Der 1. FC Lok Stendal hat auch das zweite Spiel in der Vorbereitung auf die Saison 2016/2017 für sich entschieden. Am Mittwochabend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sven Körner mit 3:1 (1:1) beim Landesklassisten SV Rot-Weiß Arneburg durch. Die Treffer markierten dabei Niclas Buschke, Benedikt Nellessen und Lukas Breda. Im nächsten Test treffen die Stendaler am Samstag, 23. Juli, im heimischen Stadion „Am Hölzchen“ auf den TSV Wendezelle. Anstoß ist um 15 Uhr.

Benedikt Nellessen brachte sein Team zu Beginn des zweiten Durchgangs mit 2:1 in Führung. (Foto: Stefan Rühling)

Sven Körner schickte bis auf Neuzugang Martin Krüger zwar das bewährte Personal in den ersten Durchgang, veränderte jedoch das Spielsystem. Erstmals versuchte sich das Team im 4-3-3 vor Keeper Brian Giebichenstein. So bestand die Viererkette wie gewohnt aus Martin Gebauer, Marcel Werner, Johannes Marhold und Philipp Groß. Im Mittelfeld liefen Martin Krüger, Steven Schubert und Moritz Instenberg auf, während Vincent Kühn, Benedikt Nellessen und Niclas Buschke den Angriff bildeten.

Die Stendaler Gäste wurden zu Beginn jedoch kalt erwischt: Zwar gehörte Buschke in der zweiten Minute der erste Torschuss, doch den ersten Treffer markierten die Gastgeber nach einem Abstimmungsfehler in der Lok-Defensive. (4. Minute). Danach riss Lok das Spiel zwar an sich, hatte in der 20. Minute aber Glück, als Keeper Giebichenstein sein Team vor einem höheren Rückstand bewahrte. In der Folge scheiterte Buschke zunächst am guten Arneburger Schlussmann (26.), bevor er nur sechs Minuten später nach Doppelpass mit Nellessen zum 1:1-Ausgleich einnetzte.

„Es fehlte die Durchschlagskraft.“

Mit Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Körner ordentlich durch und Neuzugang Tim Schaarschmidt feierte sein Debüt im Lok-Trikot. Damit stabilisierte sich die Defensivarbeit merkbar, was auch Auswirkungen auf die Offensive hatte. Nach einem Ball über die linke Seite setzte sich der eingewechselte Lukas Breda bis zur Grundlinie durch, von wo er perfekt auf Nellessen zum 2:1 (49.) auflegte. In der Folge festigten sich die Abläufe, die Stendaler machten mehr Druck und ließen dem tiefstehenden Gegner kaum mehr Luft nach vorn. Zudem trug Lok einige gute Standardsituationen vor, obwohl erst die letzte in der 80. Minute – aufgrund der Hitze wurde verkürzt gespielt – zum erneuten Erfolg führte. Nach einem Eckball von Max Salge schob Lukas Breda zum 3:1-Endstand ein.

„Arneburg war ein ganz anderer Gegner als noch am Samstag Ottersleben. Das Team stand viel tiefer und daran mussten wir uns gewöhnen. So haben wir in der ersten Halbzeit nach Standardsituationen nicht so gut verteidigt, wodurch Arneburg zu Abschlüssen kam. Das müssen wir zukünftig besser lösen. Das gilt auch für lange Bälle, wo wir uns schlecht abgesichert haben und dadurch auch der Gegentreffer fiel. Mir hat auch etwas die Kommunikation untereinander gefehlt“, resümierte Sven Körner. „Nach 20 Minuten wurde es dann besser, wir hatten das Spiel in der Folge unter Kontrolle, wenngleich das Positionsspiel noch nicht so gut war. Im zweiten Durchgang waren wir dort besser, es fehlte dann nur die finale Durchschlagskraft. In jedem Fall nehmen wir mit, dass wir bei einem 4-3-3 noch die richtigen Abstände und Abläufe finden müssen.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner, Marhold, Groß – Krüger, Schubert, Instenberg – Kühn, Nellessen, Buschke (Schaarschmidt, L. Breda, N. Breda, Bubke, Salge)

Tore: 1:0 (4.), 1:1 Buschke (32.), 1:2 Nellessen (49.), 1:3 L. Breda (80.)