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Mit positiver Aggressivität ins letzte Heimspiel

Am morgigen ersten Adventssonntag um 13 Uhr empfängt der 1. FC Lok Stendal den FC Carl Zeiss Jena II im Stendaler Stadion am Hölzchen. Beim Unternehmen fünfter Lok-Saisonsieg kommt es zum Duell zwischen Oberliga-Novize und Oberliga-Dinosaurier.

Franz Erdmann gehört zu den Rückkehrern, die am Sonntag wieder zur Verfügung stehen.

Die Thüringer spielen nämlich schon seit 1994 durchgehend in dieser Spielklasse und haben nach einem durchwachsenen Saisonstart eine beeindruckende Serie von acht Spielen ohne Niederlage hingelegt, die erst am vergangenen Wochenende beim vogelwilden 4:5 in Bernburg (nach 3:1 Führung) ein spektakuläres Ende nahm. Dabei überzeugten die Jenaer besonders gegen die Spitzenteams. Wurde der VFC Plauen mit 4:1 aus dem Stadion geschossen, gab es gegen Bischofswerda ein 0:0.

Etwas anders gestaltet sich die Lage bei den Altmärkern. Nach der bitteren Auswärtsniederlage beim Tabellenletzten Merseburg bestreiten unsere Eisenbahner nun ihr siebtes und letztes Heimspiel in diesem Jahr. Der November war bis auf das Erreichen des Pokalhalbfinals aus den verschiedensten Gründen ein Monat zum Vergessen. Mit der zweiten Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena kommt am Sonntag eine Mannschaft ins Hölzchen, die nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation vergleichbar mit dem FC Eilenburg, also Stendals letzten Heimgegner, ist. Ob angesichts dieser Voraussetzungen wieder damit zu rechnen ist, dass die Eisenbahner Schnellbeton anrühren, bleibt abzuwarten. Schließlich ließ sich Trainer Sven Körner auch vor dem Eilenburg-Spiel nicht in die Karten schauen.

 

Körner, dem besonders die satten elf Gegentore bei nur zwei selbst erzielten Treffern in den letzten fünf Spielen bitter aufstoßen, sieht der Partie wie folgt entgegen: "Wir müssen uns daher wieder auf kleinere Schritte konzentrieren und versuchen die Zuschauer mit jeder guten Aktion, jedem gewonnen Zweikampf hinter uns zu bringen, also mit positiver Aggressivität zu Werke gehen. Jena ist eine junge, vor allem aber spielstarke Mannschaft. Daher gilt es die Gäste ordentlich zu bearbeiten und ein Stück weit im Rahmen unserer Möglichkeiten zu bespielen. Wichtig ist, dass wir präsent sind und als Team überzeugen, was am Ende dabei raus kommt, wird man dann sehen..."

 

Personell ist die Lage bei weitem nicht mehr so angespannt wie zuletzt. Es ist wieder viel Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Es kehren nämlich gleich vier Spieler zurück. Anders als in Merseburg, als mit Steven Schubert und Franz Erdmann zwei Mittelfeldstrategen gesperrt fehlten, sind sie nun wieder dabei. Dies gilt auch für Martin Krüger und Benjamin Bubke, die wieder im Kader stehen, der dadurch wieder ungemein an Qualität aber auch Flexibilität gewinnt.


Das nächste Heimspiel findet dann erst am 25. Februar gegen Bernburg statt. Zum letzten Spiel vor der Winterpause müssen unsere Eisenbahner auswärts beim Tabellenführer ran: Am Sonnabend, 9. Dezember, um 13 Uhr beim Bischofswerdaer FV.