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"Schulle" im Interview

Am Sonntag, 24. September, empfängt der bislang ungeschlagene Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok Stendal den FSV Barleben zum Sachsen-Anhalt-Derby im Stendaler Stadion am Hölzchen (Anpfiff 14 Uhr). Beim Unternehmen dritter Saisonsieg in der Festung Hölzchen kommt es zum Wiedersehen mit Jörn Schulz, der lange Jahre seine Knochen für die Eisenbahner hinhielt, im Anschluss Uchtspringe in die Landesliga führte und seit Saisonbeginn die Geschicke als Chefcoach des FSV Barleben leitet.

Jörn Schulz

Ähnlich wie dein alter Verein, der 1. FC Lok Stendal, bist du auch neu in der Oberliga. Wie sind deine ersten Eindrücke in der Spielklasse, von deinem neuen Team und dem eigenen Saisonstart?

 

Das Spiel an sich ist erwartungsgemäß alles ein wenig dynamischer, athletischer und mit einem hohen taktischen Konzept untermauert. Meine neue Mannschaft hat mich super aufgenommen wobei das familiäre Umfeld (wie in meiner Zeit in Uchtspringe) des gesamten Verein es mir dadurch sehr leicht gemacht hat. Die Jungs in meinem Kader sind absolut motiviert und die Zusammenarbeit mit den ordentlich ausgebildeten Spielern ist sehr anspruchsvoll. Es macht einfach Spaß mit der Mannschaft täglich zu arbeiten. Der Saisonstart ist nach unser starken Vorbereitung leider etwas durchwachsen, aber dafür gibt es Gründe und somit kein Anlass um unruhig zu werden.

 

Am Sonntag kommt es im Hölzchen nicht nur zum Sachsen-Anhalt-Derby, du triffst auf deinen alten Verein sowie Mannschaftskameraden Sven Körner. Kommen da alte Erinnerungen auf?

Nein für mich kommen keine Erinnerungen auf, nur weil wir am Sonntag gegen Lok Stendal spielen. Da ich in dieser Stadt lebe, meine Familie, Freunde in dieser Stadt wohnen, ehemalige Mitspieler immer noch aktiv bei Lok sind und ich engen Kontakt zu Trainer und Spielern habe, ist das Thema Lok Stendal ein täglicher Wegbegleiter.

 

Als Oberliga-Trainer hast du stets ein Auge auf die Geschehnisse. Schaust du beim 1. FC Lok etwas genauer hin?

Mein Co Trainer Christoph Schindler und ich beobachten jeden einzelnen Gegner gleich seriös. Es liegt einfach an der o.g. Konstellation, dass ich natürlich so gut wie alles über die Stärken von Lok weiß.

 

Wie empfindest du den bisherigen Saisonstart eures kommenden Gegners und was traust du den Stendalern in dieser Saison noch zu?

Der Saisonstart von Lok ist für mich erwartungsgemäß verlaufen. Die starke letzte Saison, die Euphorie in der Mannschaft, im Verein und in der Stadt, das Stadion mit den zahleichen Zuschauern und die eingespielte Mannschaft sind alles Argumente für einen sehr guten Start. Lok wird in der ganzen Saison nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben und ein gutes erstes Oberligajahr nach langer Zeit Abstinenz spielen. Wozu ich im Nachhinein natürlich allen Beteiligten zum Aufstieg gratulieren möchte.