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Spiel gedreht und doch verloren!

Auch nach dem zweiten Spieltag in der Oberliga Nord steht der 1. FC Lok Stendal noch ohne Punkte da. Gegen den Greifswalder FC setzte es am Sonntag eine bittere 2:3 (1:1)-Niederlage zum Heimauftakt.

Trotz einer zwischenzeitlichen Führung, die Martin Gödecke in diesem Moment erzielt, reichte es am Ende nicht...

Bitter, weil die Rolandstädter einen Rückstand nicht nur egalisierten, sondern in eine Führung verwandelten... Aber von vorn. Nach schleppendem Beginn – Greifswald hatte mehr vom Spiel, wurde aber nicht gefährlich – ergriffen die Hölzchen-Kicker vor 429 Zuschauern immer mehr die Initiative. Eine Serie von Eckbällen sowie die bis dato dickste Chance des Spiels durch einen Kopfball von Tim Schaarschmidt, blieben aber ungenutzt. Mitten in dieser Drangphase schlug der Aufsteiger von der Ostseeküste eiskalt zu. Die Eisenbahner wussten aber noch vor der Pause zu antworten. Niclas Buschke machte auf halblinks den Robben, zog nach Innen und schlenzte den Ball wunderschön ins Tor – 1:1 (40.).

Nach dem Wechsel legte Lok einen Start nach Maß hin. Martin Gödecke erzielte die Führung. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange... Zwar besaß Lok nach einer Ecke und einem Versuch von Kapitän Philipp Groß, der den Ball nicht richtig traf, die große Chance zum 3:1, dann schlug ein genialer Freistoß zum 2:2 (51.)ein. Doch das war aus Stendaler Sicht leider noch nicht alles. Dank einer feinen Einzelleistung traf Greifswalds Sebastian Olszar, der die Stendaler Abwehr schwindelig spielte, zum 3:2 (57.). Der Treffer war gleich doppelt bitter, zeigte er doch das mangelnde Zweikampfverhalten schonungslos auf und zudem hätte Siegtorschütze zu diesem Zeitpunkt gut und gerne schon vom Platz gestellt werden können...

Tore: 0:1 Barbosa Dos Santos (33.), 1:1 Niclas Buschke (40.), 2:1 Martin Gödecke (46.), 2:2 Frank Rohde (51.), 2:3 Sebastian Olszar (57.)

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Tim Schaarschmidt, Marcel Werner (84. Sebastian Hey), Vincent Kühn, Philipp Groß, Steven Schubert, Franz Erdmann (64. Lukas Breda), Martin Gödecke, Chris Kiesse (44. Maurice Schmidt), Martin Krüger, Niclas Buschke.