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Klare Sache: Lok gewinnt 4:1 in Burg

Einen zu keinen Zeitpunkt der Partie gefährdeten Auswärtssieg feierte die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal am Samstagnachmittag. Zu Gast beim Burger BC siegte das Team von Cheftrainer Sven Körner mit 4:1 (4:0). Die Treffer erzielten Niclas Buschke, Moritz Instenberg, Tim Schaarschmidt sowie Martin Krüger.

Großer Jubel nach dem 2:0 von Moritz Instenberg. (Foto: Stefan Rühling)

Sven Körner schickte seine Mannschaft ohne Veränderungen im Vergleich zum Pokal-Erfolg in Bismark ins Rennen. So war Torhüter Bryan Giebichenstein unter der Woche zwar angeschlagen, konnte aber zwischen den Pfosten stehen. Davor formierte sich die Viererkette mit Martin Gebauer, Marcel Werner, Tim Schaarschmidt und Philipp Groß. Auf der Doppelsechs spielten Moritz Instenberg und Steven Schubert, die Außenbahnen besetzten Martin Krüger und Niclas Buschke. Im Angriff liefen Benedikt Nellessen und Franz Erdmann auf.

Im ersten Durchgang bekamen die mehr als 50 mitgereisten Lok-Fans Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Zwar gehörte der erste Eckball dem Gastgeber, doch in der Folge spielte sich alles in der Burger Hälfte ab. In der siebten Minute deutete Nellessen mit einem Kopfball nach Flanke von Buschke den Stendaler Torhunger an. Sechs Zeigerumdrehungen später war es wieder Nellessen, der im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Ein Pfiff blieb jedoch aus.

Vier Tore in 20 Minuten

Nach einer Viertelstunde hatte Krüger die Lok-Führung nach einem Erdmann-Freistoß auf dem Fuß, verfehlte den Burger Kasten jedoch knapp. Danach begann dann aber die Tor-Show: Nach einem Durchmarsch über die linke Seite bis ins Zentrum traf Buschke zur 1:0-Führung (16.). Danach blieben die Stendaler gnadenlos: Instenberg schob per Strafstoß nach Foul an Groß ein (25.), Schaarschmidt traf im Nachschuss eines Erdmann-Eckballs, der am Pfosten landete (28.) und Krüger erhöhte erneut vom Punkt auf den 4:0-Halbzeitstand (36.).

Nach dem Pausentee schalteten die Körner-Schützlinge zwar einen Gang zurück, ließen dem Gegner etwas mehr Raum und behielten das Heft dennoch in der Hand. Instenberg hatte unmittelbar nach Wiederanpfiff das 5:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Burger Schlussmann. In der Folge kamen Erdmann per Freistoß (49.) sowie Nellessen mit dem Kopf nach Krüger-Flanke (53.) zu guten Möglichkeiten.

„Großes Lob“

Danach wechselte Stendal doppelt: Max Salge kam für Steven Schubert und Johannes Mahrhold für Marcel Werner. Die Marschroute war klar: Ball und Gegner laufen lassen, auf Konter-Chancen warten und den Vorsprung über die Zeit bringen. In der 84. Minute mussten die Rolandstädter dennoch den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld haben die Burger gut über die rechte Seite gekontert. Am ersten Auswärtsdreier der Saison endete dies jedoch nichts mehr.

Sven Körner: „In der ersten Halbzeit hat das Team auf einem sehr schwer bespielbaren Platz eine sehr gute Leistung gezeigt. Obwohl wir noch ein paar Chancen liegengelassen haben, muss ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Nach dem Seitenwechsel haben wir mit der Führung im Rücken einiges vermissen lassen, was bei den Temperaturen nicht ungewöhnlich ist. Dennoch sind wir jetzt mit sechs Punkten super gestartet und blicken weiter nach vorn.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Werner (59. Mahrhold), Schaarschmidt (66. Bubke), Groß – Krüger, Instenberg, Schubert (59. Salge), Buschke – Nellessen, Erdmann

Tore: 0:1 Buschke (16.), 0:2 Instenberg (25./Strafstoß), 0:3 Schaarschmidt (28.), 0:4 Krüger (36./Strafstoß)