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Dank zweiter Halbzeit: Lok schlägt Fortuna 4:0

Der 1. FC Lok Stendal führt weiter die Tabelle in der Verbandsliga an. Am Sonntagnachmittag gewann die Mannschaft von Cheftrainer Sven Körner das dritte Heimspiel in Folge mit 4:0 (0:0) gegen den Aufsteiger SV Fortuna Magdeburg. Für die Lok-Treffer sorgten Martin Krüger, Max Salge, Martin Gödecke und Benedikt Nellessen. In der kommenden Woche ist der der Ligaprimus beim Liga-Neuling SV Blau-Weiß Zorbau zu Gast.

Im Spiel gegen Aufsteiger Fortuna Magdeburg hatten die Körner-Schützlinge gleich vier Treffer zu bejubeln. (Foto: Stefan Rühling)

Aufgrund des Ausfalls von Marcel Werner, der privat verhindert war, musste Körner seine Startformation umstellen. Franz Erdmann rutschte zurück auf die Werner-Position neben Johannes Mahrhold, Martin Gebauer und Philipp Groß in die Viererkette. Dafür bildeten Benedikt Nellessen und Niclas Buschke den Angriff, während Max Salge neu ins Team kam und die linke Außenbahn besetzte. Rechts agierte wie gewohnt Martin Krüger. Die Doppelsechs bildeten wie gewohnt Moritz Instenberg und Steven Schubert.

Im ersten Durchgang war es für die Stendaler schwer, gegen das Abwehrbollwerk aus Magdeburg anzukommen. Auch mehrere Standardsituationen führten nicht zum Erfolg. Die Gäste aus der Landeshauptstadt haben es gut verstanden, die Räume dicht zu machen und die Körner-Elf wenig zum Zug kommen zu lassen. So sahen die rund 400 Zuschauer ein zerfahrenes Spiel, in dem erst fünf Minuten vor der Pause die beste Möglichkeit zu notieren war. Nach einem Zusammenspiel von Buschke und Salge über die linke Seite landete die Kugel bei Nellessen, der die Führung erneut verpasste.

Doppelschlag nach 68 Minuten

Nach dem Seitenwechsel wollten die Rolandstädter schnell aufholen, was ihnen bisher noch fehlte: das wichtige 1:0. Dieses fiel nach nur wenigen Sekunden. Instenberg spielte das Leder auf Nellessen, der auf Krüger querlegte. Der Rechtsaußen schob schließlich ein. Damit hatten Groß und Co. die Defensive geknackt und erhielten fortan mehr Räume. Nur fünf Minuten später hatte erneut der starke Krüger den zweiten Treffer auf dem Fuß. Der Abwurf von Giebichenstein auf Buschke erwischte Magdeburg noch in der Vorwärtsbewegung, so dass dieser mit Tempo auf die Stendaler 23 weiterleiten konnte. Sein Schuss konnte die Fortuna-Verteidigung schließlich abblocken.

Die Gäste konnten sich aus den Offensiv-Bemühungen der Hausherren im zweiten Durchgang nicht mehr befreien, kamen ihrerseits zu keiner nennenswerten Chance. So war es kaum verwunderlich, dass die Treffer zwei und drei folgten. Zuerst war es Max Salge, der nach einer Vorarbeit über Krüger und den zuvor eingewechselten Martin Gödecke das 2:0 markierte (68.), bevor Letzterer selbst zum Torschützen wurde. Nach Vorlage von Nellessen schob die Nummer drei ein (69.). Mit diesem Doppelschlag haben die Rolandstädter die Partie entschieden, ließen bei sommerlichen Temperaturen fortan Ball und Gegner laufen. Nach weiteren guten Chancen über Salge, Gebauer und Nellessen belohnte Letzterer schließlich sich selbst und seine Mannschaft mit dem 4:0-Endstand (89.)

Sven Körner:
„In der ersten Halbzeit trafen wir auf den erwartet defensiven Gegner, der seine Sache gut gemacht hat. Magdeburg war aggressiv und taktisch gut eingestellt, so dass sie uns das Leben schwer gemacht haben. Selbst haben wir aber nichts zugelassen und das Duell im zweiten Durchgang klasse gelöst. Die Treffer waren sehr gut herausgespielt, so dass wir das Spiel zum Ende clever runterspielen konnten.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Erdmann, Mahrhold, Groß – Krüger (82. Bubke), Instenberg, Schubert (70. Liebisch), Salge – Nellessen, Buschke (65. Gödecke)

Tore: 1:0 Krüger (47.), 2:0 Salge (68.), 3:0 Gödecke (69.), 4:0 Nellessen (89.)

Gelbe Karten: Schubert