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Stendal siegt und Fest geht

Malchower SV 90 - 1. FC Lok Stendal 1:5 (0:1)

 

Optimismus, genau dies war das Gefühl der Mannschaft, des Trainers und der rund 30 mitgereisten Fans im Mecklenburgischen Malchow. Dieser war auch berechtigt, schließlich hatte man in den letzten drei Spieltagen gezeigt, dass man auch gewinnen kann. Auch stimmte die Kadersituation wieder versöhnlich. Lediglich Werner (Studium) und Mahrhold (krank) fehlten aus dem Aufgebot der vergangenen Woche.

Freude auf der Rückfahrt

In der ersten Halbzeit zeigte sich Lok als das klar bessere Team, spielte aktiv gegen Ball und Mann und wurde in der 20. Minute mit dem 0:1 durch Maurice Schmidt, der einen Pass in die Mitte nutzte, belohnt. Kurz vor Halbzeitpfiff hatte Maurice Schmidt erneut eine Chance, bei einem Pass in die Tiefe traf er aber nur den gegnerischen Torwart am Kopf und sah dafür Gelb.

In der zweiten Halbzeit vom Prinzip her das gleiche Bild, wie in der ersten. Malchow versuchte ins Spiel zu kommen, aber es blieb dabei. Dann die Stunde (Minuten) des Martin Krüger. Innerhalb von acht Minuten erschoss er Malchow mit einem lupenreinen Hattrick, ein Tor schöner als das andere. Solche Momente wünschen wir ihm noch öfter. Nach einem Fehlabspiel in der Stendaler Abwehr kamen die Malchower durch Täge noch zu ihrem Ehrentreffer. In der 81. Minute trifft Instenberg nach exzellentem Doppelpassspiel mit Franz Erdmann mit seinem ersten Tor nach mehr als einem Jahr zum 1:5.

Stendal wirkte sehr souverän in diesem Spiel und macht Mut für alles Weitere.

Interimscoach Daniel Fest nahm danach seinen Hut und sagte auf der abschließenden Pressekonferenz: "Ich bin enttäuscht, wie die Entscheidung gefallen ist und zu welchem Zeitpunkt sie gefallen ist. Ich fahre mit dem Bus und der Mannschaft nach Hause und dann hole ich meine Sachen und dann hat sich das für mich erledigt. Ich glaube ich habe meinen Auftrag erfüllt. Ich kann der Mannschaft nur danken und alles Gute wünschen. Wir haben den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze geschaffen. Ich habe lange darüber nachgedacht. Die Mannschaft hat gewonnen und es ist jetzt die beste Situation und mehr kann ich nicht tun."

Auch Peter Güssau, der sich dieses Spiel in Malchow nicht entgehen lassen wollte, schloss sich mit einem Lob für den Stendaler Trainer an, indem er seine tolle Arbeit hervorhob.

von Wolfgang Klostermann