Neuigkeiten

Traumtor ebnet Weg zur Auftaktniederlage

SC Staaken - 1. FC Lok Stendal 2:0 (2:0)

 

Aus Staaken berichtet in bewährter Manier unser Auswärtsfahrer Wolfgang Klostermann.

Martin Krüger und Max Salge unterlagen mit Lok zum Auftakt beim SC Staaken in Berlin Spandau.

Lok wusste, dass es bei dem Gastgeber nicht leicht sein würde. Nicht umsonst nahm Staaken den fünften Platz in der vergangenen Saison in der Nordstaffel ein. Beide Teams begannen die Partie mit „offenen Visier". Die erste Möglichkeit hatte Staaken bereits in der 2. Minute, aber Lok zeigte sich davon unbeeindruckt und kam fast im Gegenzug zu mehreren Hochkarätern in einer Minute (4.). So musste SCS-Keeper Lukas Hesse und die Abwehr der Staakener innerhalb einer Minute nach einem Eckball auf der Linie retten oder fantastisch reagieren. Fast im Gegenzug setzte Sebastian Gigold nach einer Ecke den Ball an das Lattenkreuz (5.). Danach fiel auch schon das erste Gegentor der Saison und was für eins! Nach einer inkonsequenten Abwehr auf der rechten Abwehrseite kam Tim Lampert zum Flanken und diese wurde von Erhan Bahceci  mit einem Seitfallzieher  für Lucas unhaltbar im Tor versenkt. Danach zeigten unsere Eisenbahner, was sie eigentlich drauf haben und kamen ihrerseits zu sehr guten Möglichkeiten. So scheiterten Martin Krüger (15.), Chris Kiesse (32.) und Niclas Buschke (32.) allesamt am gut aufgelegten Lukas Hesse im SC-Tor. Danach war wieder Staaken dran. Sebastian Gigold (37.) und Jeremy Eder (42.) hatten gute Möglichkeiten auf dem Fuß, Lukas war aber auf dem Posten und hielt Lok im Spiel. Doch nur zwei Minuten schadete sich Lok selbst. Obwohl gedeckt, wurde ein Einwurf in der eigenen Hälfte auf Mahrhold geworfen. Dieser konnte den Ball aber nicht absichern und Marcel Bremer nur noch regelwidrig stoppen - Elfmeter. Diese Möglichkeit ließ sich Sebastian Gigold nicht entgehen und brachte den Ball im Tor unter, obwohl Lukas noch seine Finger dran hatte.

Nach der Pause passierte auf Stendaler Seite nicht mehr so viel. Körner stellte um, nahm Gödecke heraus, stellte Buschke auf die Mittelstürmerposition und brachte Marcel Werner als Verstärkung für die Zentrale. Außerdem kamen Maurice Schmidt, der frischen Wind ins Angriffsspiel brachte, und Franz Erdmann. Es brachte an diesem Tag aber kaum etwas. So war es das Heimteam, welches die meisten Möglichkeiten verbuchte. Allerdings konnten Sebastian Gigold (54., 68.) und Tim Binting (64.) Lukas Kycek im Stendaler Tor aus aussichtsreicher Position nicht überwinden.

Fazit: Leider war kein Punktgewinn drin. Die mitgereisten Stendaler Zuschauer sahen eine aufopferungsvoll kämpfende Lok-Elf, die vor allem in der ersten Hälfte glücklos agierte und bei der sich im Zusammenspiel der Mannschaftsteile doch noch große Reserven zeigten. Es kann nur besser werden.

Torfolge: 1:0 Erhan Bahceci (8.); 2:0 Sebastian Gigold (44./FE).