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UNSERE JUNGs verlieren in NEUSTRELITZ mit 3:0.

Trainer Jörn Schulz nach dieser Niederlage:

„Nach dem letzten Heimspiel wollten wir erst einmal gut ins Spiel starten, gut stehen und mit einfachen Dingen wie Zweikampfführung und Passsicherheit uns Selbstvertrauen erarbeiten und somit im Spiel ankommen! ...

 

Ich denke, dass uns das gelungen ist.

Es hat sich ein Spiel zwischen den Strafräumen entwickelt und somit hatte meine Mannschaft eine Reaktion gezeigt.

Dann bekommen wir einen völlig unnötigen Elfmeter, der aber pariert wurde und uns somit mehr Sicherheit hätte geben müssen.

Nach einer Offensiv-Aktion laufen wir in einen Konter und der Schiedsrichter gibt erneut Strafstoß. Nach einer Aktion, die für alle im Stadion sichtbar, niemals im Strafraum gewesen war!

So gehen wir mit einem Rückstand in die Halbzeit.

 

In der 2. Halbzeit wollten wir mutiger agieren und veränderten einiges in der Aufstellung. Dadurch waren wir präsenter, konnten uns einige Chancen erspielen und mussten aber ein wenig unsere Defensive aufgeben.

Das 2:0 folgte auf einen Freistoß für uns - Neustrelitz konterte und traf und somit war das Spiel entschieden.

 

Uns fehlen nach vorne einfach die Durchschlagskraft, der Biss und die absolute Überzeugung!

Wir finden leider kein richtiges Maß zwischen Defensive und Offensive und den richtigen Rhythmus, um in so einem Spiel zu punkten.

Zudem fehlt es uns aktuell an Spielglück und auch mal an einem guten Schiedsrichter-Gespann. Wir kommen momentan an unsere Grenzen, um zu punkten!

Da Jeder wusste, wie schwer es werden wird, habe ich nicht für alles Verständnis.

Dennoch:

Aufgeben gibt es nicht!!! Wir haben alles noch in der Hand und wir müssen jetzt Ruhe bewahren! Es sind „nur“ 3 Punkte und wir leben noch!!!“

 

Tore

1:0 Djibril N Diaye (39.), 2:0 Djibril N Diaye (65.),

3:0 Kürsat Cicek (89.)

Zuschauer

327

 

Wolfgang Klostermann schreibt:

Lok war gut, aber nicht gut genug

 

Es hat wieder nicht geklappt mit der Aufholjagd. Nicht, dass die TSG nun wesentlich besser war, aber sie waren effektiver und…sie hatten das Schiedsrichtergespann auf ihrer Seite. Beide Elfmeter, einen davon konnte Kycek entschärfen, waren unberechtigt, denn das jeweilige Foul fand vor dem Strafraum statt und beim zweiten Treffer gab der Torschütze, der im Abseits stand, dem Ball vorab mit der Hand  die richtige Richtung. Trotzdem hätte Lok noch mehr tun müssen. Eine Steigerung zum letzten Heimspiel war unverkennbar, aber da gehörte wohl auch nicht viel dazu. Stendal, ohne Schubert und Buschke war einfach schon aus dem Mittelfeld zu harmlos, um die Stürmer in eine erfolgreiche Position zu bringen. Werner und Gödecke bemühten sich, aber es kam lediglich ein Torschuss in der ersten Hälfte heraus. Die Heimmannschaft machte mehr Druck, aber die Abwehr der Altmärker mit Mahrhold und Schaarschmidt stand sicher, wenn da nicht die Elfmeter wären.

 

Lok kam mit einem anderen Spielansatz aus der Kabine, sie wurden aggressiver, standen näher am Mann und kamen so auch zu einigen Chancen. So in der 52. und 68. Minute jeweils nach einem Eckball. Beim letzten spielte Erdmann den Ball flach in den Rückraum auf Hey und der hämmerte diesen aufs Tor. Der Neustrelitzer Keeper hatte dabei einen Riesendusel. Aber so kam es, wie es kommen musste, in der 89. Minute machte dann Cicek den Sack zu, als er den Ball zwischen zwei Abwehrspielern zugespielt bekam, sich durchsetzte und Kycek keine Chance ließ.

Insgesamt sah man in diesem Spiel schon ein wenig Licht am Ende des Tunnels, bloß Lok muss nun endlich wieder liefern, sonst gehen vielleicht nicht nur im Tunnel die Lichter aus.