Neuigkeiten

Verbandsliga-Team scheidet aus dem Landespokal aus

Die Verbandsliga-Mannschaft des 1. FC Lok Stendal kassierte am Samstagnachmittag trotz großem Kampf die erste Niederlage dieser Saison. Im Achtelfinale des Landespokals musste sich das Team von Cheftrainer Sven Körner vor 380 Zuschauern im eigenen Stadion dem Oberligisten VfL Halle 1896 mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Trotz guter Leistung mussten sich Martin Gebauer und Co. knapp geschlagen geben. (Foto: Stefan Rühling)

Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Kapitän Philipp Groß war Sven Körner gezwungen, seine Startformation erneut zu verändern. Für ihn rückte Martin Gödecke ins Team, der neben Benedikt Nellessen im Angriff auflief. Niclas Buschke wechselte in die Viererkette auf die Groß-Position neben Johannes Mahrhold und Martin Gebauer. Für Marcel Werner, der die ganze Woche nicht trainieren konnte, kehrte Franz Erdmann in die Innenverteidigung zurück. Das Mittelfeld bleib unverändert mit Martin Krüger, Moritz Instenberg, Steven Schubert und Max Salge.

Vor den Augen von Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz starteten die Gastgeber gut in die Partie. Mit der Unterstützung des Fanblocks auf der Waldseite entstand zudem eine ordentliche Stimmung, die auf einen schönen Fußball-Nachmittag hoffen ließ. Es waren auch die Körner-Schützlinge, die durch Nellessen jeweils nach Vorarbeit von Krüger erstmals das Hallenser Tor ins Visier nahmen, klare Chancen blieben nach einer Viertelstunde jedoch aus. Erst in der 14. Minute hatte Gödecke die Lok-Führung auf dem Fuß. Nach einem schönen Zusammenspiel von Buschke und Salge über die linke Seite landete der Ball bei Krüger, der zur Stendaler Nummer drei durchsteckte. Gödeckes Schuss ging allerdings knapp ins Außennetz.

Spiel auf Augenhöhe

In der Folge sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in der beide Teams zu guten Möglichkeiten kamen. Erst war es Marvin Hahn für die Gäste, der frei auf Giebichensetein zulief. Der Lok-Schlussmann konnte sich schließlich mit einer Fußabwehr durchsetzen (30.). Danach landete ein langer Ball von Gebauer bei Nellessen, dessen Kopfball zu unplatziert ist (32.). Erneut Giebichenstein rettete nur zwei Zeigerumdrehungen später stark gegen einen hohen Ball von Matthias von der Werth. So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Minuten den Gästen aus Halle, die in der 50. Minute durch eine Unachtsamkeit in der Lok-Verteidigung sogar zu einem Strafstoß kamen. Diesen parierte der starke Bryan Giebichenstein im Lok-Tor bärenstark. Danach waren auch die Rolandstädter wieder wach und setzten zum Kampf an. Körner brachte dafür Marcel Werner für Gödecke in die Partie und Erdmann ging in den Angriff (63.).

Die erste Möglichkeit nach dem Strafstoß gehörte dann ebenfalls den Gästen. In der 66. Minute visierte Philipp Motscha von der rechten Strafraumgrenze das Lok-Gehäuse an, Gebauer rutschte unter dem Spielgerät durch und das Leder schlug zum Treffer ins Tor ein, Giebichenstein blieb chancenlos. Danach drängten die Gastgeber weiter auf ihre Chancen, gingen mit fortlaufender Zeit größeres Risiko, wurden am Ende jedoch nicht belohnt.

Sven Körner: „In den ersten 25 bis 30 Minuten waren wir richtig gut und haben in einem intensiven Spiel das Tempo bestimmt. Anschließend gab es eine Phase mit vielen Ballverlusten und unorganisiertem Umschaltverhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Foulspiele fabriziert, woraus eine Standardsituation unglücklich zum Gegentor führte. Aus dem Spiel heraus haben wir in der Summe aber nur eine Torchance zugelassen. Mit der Leistung meiner Mannschaft gegen einen Oberligisten kann ich zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht. Wir nehmen aus dem Spiel viel mit.“

Das Spiel im Stenogramm:

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Erdmann, Mahrhold, Buschke – Krüger, Instenberg, Schubert, Salge – Nellessen (79. N. Breda), Gödecke (53. Werner)

Tore: 0:1 (66.)

Gelbe Karten: Nellessen, Schubert, Werner