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„Wollen Landesmeister werden!“

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr beginnt für den 1. FC Lok Stendal gegen den Haldensleber SC im heimischen Hölzchen der Saisonendspurt. „Wir stehen fünf Spieltage vor Schluss ganz oben und wollen nun auch Landesmeister werden", hält Trainer Sven Körner nicht mehr hinter dem Berg und gibt die klare Marschroute für die nächsten Wochen aus und fügt erklärend hinzu: „Das haben sich die Mannschaft und der Verein durch die fleißige und vor allem nachhaltige Arbeit einfach verdient. Wir wollen uns dabei aber nicht unter Druck setzen lassen, sondern befreit aufspielen.“

Die Eisenbahner hoffen wieder auf die großartige Unterstützung der Fans, die auch auswärts stets zur Stelle sind.

Nach der ersten Saisonniederlage (3:5 gegen Amsdorf) und dem unglücklichen Remis beim ärgsten Aufstiegskonkurrenten Merseburg beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Halle-Ammendorf zwar nur noch einen Zähler, aber die Rolandstädter haben weiterhin alles selbst in der Hand. Zumal lediglich die Merseburger noch für die Oberliga gemeldet haben und der Vorsprung auf IMO durch das Remis konstant (6 Punkte) blieb. „Die Mannschaft ist mit dem Rückschlag gegen Amsdorf super umgegangen und hat in Merseburg eines der besten Saisonspiele gezeigt. Klar fühlt sich das Unentschieden wie eine Niederlage an, aber wir haben das ausgewertet. Die Defensivarbeit war klasse. Diese Kompaktheit hat uns die ganze Saison ausgezeichnet und soll nun auch in den verbleibenden Spielen zum Tragen kommen. Wir werden mit Sicherheit kein Harakiri spielen, müssen in der Chancenverwertung aber deutlich kaltschnäuziger werden.

Der Haldensleber SC, der zuletzt fünf Spiele in Folge verlor, will den Bock nun endlich wieder umstoßen und Wiedergutmachung betreiben und dass, am besten gleich am Sonntag beim Spitzenreiter. Die Bilanz der bisherigen Vergleiche spricht auch klar für die Gäste, die in 17 Spielen erst dreimal bezwungen wurden und selbst acht Mal über die Eisenbahner triumphierten. Damit am Sonntag nichts schief geht und der vierte Sieg gegen den HSC eingefahren wird, hofft die Mannschaft wieder auf die großartige Unterstützung ihrer Anhänger, die auch auswärts stets zahlreich vertreten sind und die Jungs zuletzt nach dem unglücklichen Remis in der Nachspielzeit in Merseburg trösteten, aufrichteten und ihr Mut zusprachen.

Aufstellungstechnisch hat Körner, der am Dienstag seinen 35. Geburtstag feierte, beinahe die Qual der Wahl. Definitiv verzichten müssen die Eisenbahner lediglich auf Vincent Kühn (Sprunggelenk). Einzig hinter der Kadernominierung von Goalie Martin Hermenau und Benjamin Bubke stehen nach Verletzung bzw. Krankheit noch Fragezeichen.