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Zähes Blitzturnier

Der Vorbereitungsplan des 1. FC Lok Stendal auf die Saison 2016/2017 hat sich kurzfristig verändert: Am Samstagnachmittag trat die Mannschaft von Cheftrainer Sven Körner nicht nur im Testspiel gegen den TSV Wendezelle (Bezirksliga Braunschweig) an, sondern traf in einem zweiten Spiel auch auf die SG Blau-Weiß Brachstedt (Landesliga Süd). Beide Partien liefen über 45 Minuten und endeten 0:0.

Moritz Instenberg hatte die besten Möglichkeiten für sein Team. (Foto: Stefan Rühling)

Lok-Trainer Sven Körner konnte in den beiden Tests gegen Wendezelle und Brachstedt nur auf einen schmalen Kader zurückgreifen, denn mit Benedikt Nellessen fehlte ein weiterer Akteur angeschlagen, während Martin Krüger und Max Salge privat verhindert waren. In der Folge testete der Coach erneut eine neue Grundordnung: 4-2-3-1.

Gegen Wendezelle lieferten die Lok-Kicker eine ordentliche Partie ab, wenngleich zwingende Torchancen zunächst ausblieben. Erst in den Schlussminuten sorgte Moritz Instenberg für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Im zweiten Duell mit Brachstedt war den Stendalern wie auch den Gästen schließlich auch die Trainingseinheit, die am Vormittag bei beiden bereits stattfand, anzumerken. Auch hier war es erst Instenberg, der in letzter Minute den Siegtreffer auf dem Fuß hatte.

„Dafür, dass wir in den letzten zwei Wochen ein erhebliches Programm hatten, war für uns das Ergebnis heute einmal mehr nebensächlich. Vielmehr stand der Willen heute im Vordergrund. Dass uns zudem etwas Personal fehlte, war auch nicht optimal. Dafür haben die Jungs aber beide Halbzeiten zu null gespielt und auch in der Offensive einige gute Aktionen gezeigt“, bilanzierte Sven Körner nach den zwei kurzen Tests.

Stendal: Giebichenstein – Gebauer, Marhold, Schaarschmidt, Groß – Werner, Schubert – N. Breda, Instenberg, L. Breda – Buschke (Lemme, Bubke)