Satzung

§ 1 – Name, Sitz     
     
(1) Mit der Eintragung in das Vereinsregister trägt der Verein den Namen
     „1. FC Lok Stendal“ e.V. nachfolgend „1. FC Lok“ genannt. Die Vereinsfarben sind
     schwarz und rot.     
     
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Stendal.

   
§ 2 – Zweck, Aufgaben und Grundsätze     
     
(1) Der Verein stellt die Vereinigung aller Abteilungen dar, die sich beim 1. FC Lok
     eintragen lassen. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports in der
     Sportart Fußball.
     
Das wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Teilnahme am Trainings-  und Spielbetrieb       
  • Durchführung von Kursen und Sportveranstaltungen sowie Turnieren       
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen       
  • Ausbildung und Einsatz von qualifizierten und vorbildlichen Übungsleitern sowie
  • soziales Engagement und Projektarbeit       

     
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist
     selbstlos tätig; verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Absichten. Mittel, die
     dem Verein zu fließen, dürfen nur für satzungsgemäße Entscheidungen verwendet
     werden.
     
(3) Der Verein und seine Mitglieder bekennen sich zur freiheitlich demokratischen
     Grundordnung. Der Verein tritt rassistischen, antisemitischen und
     verfassungsfeindlichen Bestrebungen und Aktivitäten entschieden entgegen. Der
     Verein vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie
     parteipolitischer Neutralität und fördert die soziale Integration von Minderheiten. Der
     Verein bietet nur solchen Personen eine Mitgliedschaft an, die sich zu diesen
     Grundsätzen bekennen.     
     
(4) Über die kostenlose Nutzung der Sportanlagen werden Verträge mit den
     Rechtsträgern abgeschlossen.

    
§ 3 – Gliederung     
     
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbständige Abteilung gegründet werden.

     
§ 4 – Mitgliedschaft     
     
Der Verein besteht aus:

  • ordentlichen Mitgliedern       
  • fördernden Mitgliedern       
  • Ehrenmitgliedern

     
§ 5 – Erwerb der Mitgliedschaft     
     
(1) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen
     Aufnahmeantrag entscheidet das Präsidium. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger
     erfordert die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Gegen eine Ablehnung des
     Aufnahmeantrages durch das Präsidium, die keiner Begründung bedarf, kann der
     Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.     
     
(2) Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr
     vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu
     betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln entsprechend der Aufnahme
     ordentlicher Mitglieder.
     
(3) Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Ehrenmitglied
     kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.


§ 6 – Beendigung der Mitgliedschaft     
     
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.     
     
(2) Der Austritt ist dem Präsidium gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist unter
     Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig.
     Ausnahmen begingen verbandsabhängige Wechselfristen.
     
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,       
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder       
  • wegen groben unsportlichen Verhaltens,       
  • bei Kundgabe rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Haltungen innerhalb und außerhalb des Vereins sowie der Mitgliedschaft in rechtsextremen und fremdenfeindlichen Parteien und Organisationen (wie z. B. der NPD).

     
Über den Ausschluss entscheidet das Präsidium.
Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
     
(4) Ein Mitglied kann des weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger
     schriftlicher Mahnung durch das Präsidium mit der Zahlung von Beiträgen oder
     Umlagen in Höhe von mehr als vier Monatsbeiträgen im Rückstand ist. Der
     Ausschluss kann durch das Präsidium erst beschlossen werden, wenn seit
     Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu
     enthalten hat, ein Monat vergangen ist.
     
(5) Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile
     aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen
     binnen sechs Monaten nach Erlöschung der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen
     Brief geltend gemacht und begründet werden.


§ 7 – Rechte und Pflichten     
     
(1) Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereins- und Gemeinschaftszweckes an
     den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.      
     
(2) Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen
     des Vereins zu verhalten.
     Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft
     verpflichtet.     
     
(3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Aufnahmegebühren und Jahresbeiträge
     verpflichtet. Die Höhe des Beitrages/der Umlage sowie dessen Fälligkeit werden von
     der Mitgliederversammlung bestimmt.
     Es ist der Mitgliederversammlung möglich, Umlagen festzusetzen. Diese betragen
     pro Jahr höchstens 30,00€ pro Mitglied.

(4) Präsidiumsmitglieder bzw. im Auftrag des Präsidiums handelnde Personen können
     für Ihre Tätigkeit Aufwendungsersatz erhalten.
     Die Höhe wird durch die Finanzordnung bestimmt.

     
§ 8 – Organe     
     
Die Organe des Vereins sind:     

  • Das Präsidium       
  • Die Mitgliederversammlung       
  • Der Beirat       

     
§ 9 – Präsidium     
     
(1) Das Präsidium besteht aus:

  • dem Präsidenten       
  • dem Vizepräsidenten Marketing       
  • dem Vizepräsidenten Sport und Organisation       
  • der Schatzmeisterin       
  • dem Jugendwart       

     
(2) Das Präsidium führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der
     Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
     Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
     Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen
     Abwesenheit die des Stellvertreters.
     Das Präsidium ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen, er ist berechtigt,
     für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen.
     Das Präsidium kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat das
     Präsidium der Mitgliederversammlung zu berichten.
     
(3) Präsidium im Sinne des § 26 BGB sind:

  • der Präsident       
  • der Vizepräsident Marketing       
  • der Vizepräsident Sport und Organisation       
  • die Schatzmeisterin       

     
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten vier
Präsidiumsmitglieder vertreten.
     
(4) Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren
     gewählt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahrvollendet haben
     und sich zu den Grundsätzen des §2 bekennen und dafür innerhalb und außerhalb
     des Vereins eintreten.      
     Wiederwahl eines Präsidiumsmitgliedes ist zulässig.      
     Verschiedene Präsidiumsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
     Scheidet ein Präsidiumsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, ist das Präsidium
     berechtigt, dieses Amt durch Kooption zu besetzen.

     
§ 10 – Mitgliederversammlung     
     
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal statt.
     
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des
     Vereins es erfordert oder wenn 1/3 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der
     Gründe beim Vorstand beantragt.

     
§ 11 – Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung     
     
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist hauptsächlich zuständig für:     

  • Entgegennahme der Berichte des Präsidiums       
  • Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer       
  • Entlastung und Wahl des Präsidiums       
  • Wahl der Kassenprüfer       
  • Bestätigung des Beirates nach § 14 der Satzung       
  • Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit       
  • Genehmigun g des Haushaltsplanes       
  • Satzungsänderungen       
  • Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen     
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern       
  • Entscheidung über die Gründung von Abteilungen       
  • Beschlussfassung über Anträge       
  • Auflösung des Ve reins       

     
§ 12 – Einberufung von Mitgliederversammlungen     
     
Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch Veröffentlichung der Tagesordnung und der Anträge in der Tagespresse und durch Aushang in den Geschäftsräumen des Vereins.
     
Zwischen dem Tag der Veröffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen.
Anträge auf Satzungsänderung müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt werden.

     
§ 13 – Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen     
     
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten des Präsidiums, bei dessen
     Verhinderung von einem Vizepräsidenten geleitet.
     Das Präsidium kann der Mitgliederversammlung einen anderen Versammlungsleiter
     vorschlagen. Die Versammlung bestimmt den Leiter mit einfacher Mehrheit der
     anwesenden Mitglieder.     
     
(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen
     Mitglieder beschlussfähig.
     Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst,
     bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag.
     Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
     Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies
     verlangt, bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der
     anwesenden Mitglieder dies verlangt.
     Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden
     Mitglieder beschlossen werden.
     Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins
     erforderlich.
     
(3) Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn diese
     vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Präsidenten des Vereins
     eingegangen und in der Einladung mitgeteilt wurden.

     
§ 14 – Beirat     
     
(1) Das Präsidium des 1. FC Lok kann bei Bedarf einen Beirat berufen.
     
(2) Der Beirat des 1. FC Lok besteht aus mindestens 6 bis maximal 10 Personen. Diese
     müssen nicht Mitglied des Vereins sein.
     Die Mitgliederversammlung bestätigt die Besetzung des Beirates.
     
(3) Der Beirat hat anleitende, empfehlende und unterstützende Funktion.

     
§ 15 – Stimmrecht und Wählbarkeit     
     
(1) Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder ab dem 18. Lebensjahr und
     Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder,
     denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste
     teilnehmen.
     
(2) Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr
     vollendet haben.


§ 16 – Ernennung von Ehrenmitgliedern     
     
Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Präsidiums zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.


§ 17 – Kassenprüfer     
     
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren drei Kassenprüfer.
     Diese dürfen nicht Mitglied des Präsidiums oder eines von ihm eingesetzten
     Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.     
     
(2) Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins, einschließlich der Buchführung und
     Belege, mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und
     dem Präsidium jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten
     der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei
     ordnungsgemäßer Geschäftsführung und Führung der Kassengeschäfte die
     Entlastung des Schatzmeisterin und der übrigen Präsidiumsmitglieder.

     
§ 18 – Ordnungen     
     
Zur Durchführung der Satzung hat das Präsidium eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung sowie eventuell eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten zu erlassen.
Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Präsidiums beschlossen. Darüber hinaus kann das Präsidium weitere Ordnungen erlassen.

     
§ 19 – Protokollierung von Beschlüssen     
     
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und des Präsidiums ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnissen jeweils eine Niederschrift anzufertigen.
Die Niederschrift ist vom Präsidenten bzw. Versammlungsleiter und jeweils benannten Schriftführer zu unterschreiben.

     
§ 20 – Geschäftsjahr     
     
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

     
§ 21 – Auflösung des Vereins     
     
(1) Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des
     Auflösungsbeschlusses amtierenden Präsidiumsmitglieder.
     
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das
     Vermögen des Vereins an die Stadt Stendal oder an eine andere gemeinnützige
     Vereinigung der Stadt Stendal, die ähnliche Zwecke wie der „1. FC Lok Stendal“ e.V.
     verfolgt.

     
§ 22 – Inkrafttreten     
     
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 05.06.2015 beschlossen worden.


    
Es gilt die männliche/weibliche Form in der Funktionsbezeichnung.